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Magazin für die Wissenschaft des Judenthums · 1883-01-01 · 1 (1883) · p. Seite 86

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Journal
Magazin für die Wissenschaft des Judenthums
Volume
10 (1883)
Issue
1 (1883)
Date
1883-01-01
Page
Seite 86 (sequence 89)
Language
German
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86 Heinrich Groß. Schwager, sondern auch dessen Vetter. Die Mütter beider waren Schwestern (v. ראכיה ms. Nr. 1069; v. edirten I- Theil dieses Werkes, Ende). Diese Angabe dürfte richtiger sein, als die des Assufot (ms. 1320), daß Samuel, der Sohn einer Schwester Joels gewesen sei. Samuel, der bereits im Jahre 1133 (ראק p. 186) gegen seinen Schwiegervater in einer Weise polemisirte, aus der man den großen Gelehrten erkennt, war älter als sein Schwager Joel, der ihn ehrenvoll als seinen Lehrer bezeichnet (Or Sarua I. p. 91b). Er verfaßte Tossafot zu Aboda Sara (ms. 134b) und wahrscheinlich auch zu anderen Tractaten, etwa zu Sabbat (ms. 72—73), Erubin (Or Sarua H. 71—82) und Chnllin (das. I. 106, 108 und sonst), ans die sich die in seinem Namen citirten talmudischeu Erläuterungen beziehen. Es werden ihm talmudische Novellen, Chiduschim, beigelegt (Maimoniot Glossen אישות c. 23) und im Assufot (836) wird kurzweg auf das ״Werk des Samuel b. Natronai" hingewiesen, dem Rechtsgutachten entnommen sind. — XI- Schemarja (ms. 27, 40b das. Rokeach Nr. 263) ist Schemarja b. Mordechai aus Speier, der Schüler des Isaak b. Ascher halevi aus Speier (Rokeach) Nr. 100, 268, 308) und der greise Lehrer des Eleasar aus Worms, der oft ans ihn hinweist (das. 319). XII. Simcha b. Samuel aus Speier (ms. 112a, 125b) abgekürzt ישית! war des Vorhergenannten Schüler und der Lehrer des Isaak b. Mose Or Sarua, der sich häufig auf ihn beruft. XIII. שכל ist der Titel eines zum Theile noch handschriftlich (006. Oppenh. 175, 176 Fol.) vorhandenen Commentars zum Pentateuch, den Menachem b. Salomo im Jahre 1139 verfaßt hat. (Zunz, Zur Gesch. p. 71, Vuber Einleitung zum 21V לקח p. 46). Der Verfasser ist sicherlich jener Menachem b. Salomo b. Isaak, der mit Salomo b. Abraham aus Nom correspondirt (v. oben) und vermuthlich in Italien gelebt hat. Seinem Commentare werden ohne Nennung des Autors im Assufot zahlreiche Stellen meist ha-

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