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Magazin für die Wissenschaft des Judenthums · 1883-01-01 · 1 (1883) · p. Seite 77

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Journal
Magazin für die Wissenschaft des Judenthums
Volume
10 (1883)
Issue
1 (1883)
Date
1883-01-01
Page
Seite 77 (sequence 80)
Language
German
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Das handschriftliche Werk Assufot. 77 Lehrer Raschis in Worms gelebt (ws. 130») Sacuto (Inchasin ed. London p- 217) gibt ziemlich ungenau dessen Todesjahr um 1070 an. Er dürfte ein Jahrzehnt ftüher gestorben sein. — III. Jacob b. Isaak halevi aus הורנבך, sicherlich Hornbach bei Zweibrücken in der Pfalz, der einen gelehrten Bruder Namens Mose hatte und dessen Vater ebenfalls ein gelehrter Mann war (ms. 610) ist Derselbe, der zusammen mit David aus Münzenberg und Eleasar aus Worms um 1220 au der Synode von Mainz theilgenommen und die Beschlüsse mit unterzeichnet hat. (Meir aus Rothenburg Rgn. ed. Prag p. 112. IY. Jacob Tam b. Meir beantwortete eine aus Etampes, (dep. Seine et Oise) an ihn gerichtete rituelle Anfrage, (ms. 41b: אשטנפש, in Maimoniot Rga. מאבלות VI. אנטפא, dagegen im Mordechai Chullin VII. Nr. 666 corrumgirt אשפניא. Y. Jehuda b. Abraham, ein Schüler Raschis (ws. 41b über מצה, dasselbe inhaltlich Manhig p. 86) war einer der nam- Haftesten Gelehrten von Paris, mit dem Samuel b. Meir in gelehrter Verbindung stand. (Or Sarua I. p. 138b vgl. Magazin IY. p. 188 v. weiter). YI. Jehuda b. Barsilai verfaßte des Ritualwerk Sefer haittim (ms. 61d). Letzteres ist wahrscheinlich unter den הלכות פסוקות des Genannten gemeint, welche aus Griechenland gebracht wurden und woraus ein längeres Stück über Tefilliu citirt wird (ms. 110»), das sich auch bei Ascheri ה׳ תפילין zu Alfassi findet. Das Sefer haitim wird von Abraham b. Isaak aus Narbonne, dem Schüler Jehuda b. Barsilai gewöhnlich mir unter der Bezeichnung Halachot angeführt. (Monatsschr. 1868 p. 288) und ist sicherlich das im Maimoniot תפלה YIII. citirte יסוד. VII. Jehuda b. Baruch (ms. 61, dasselbe Pardes 44ä) war wohl ein Zeitgenosse von Isaak halevi aus Worms, mit dem er zusammen genannt und als Gaon bezeichnet wird, vermuthlich der Vater des Gesetzeslehrers Schneor b. Jehuda 188S. II. 6

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