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Magazin für die Wissenschaft des Judenthums · 1881-01-01 · 1 (1881) · p. Seite 186

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Journal
Magazin für die Wissenschaft des Judenthums
Volume
8 (1881)
Issue
1 (1881)
Date
1881-01-01
Page
Seite 186 (sequence 189)
Language
German
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186 Lerner 111b, 1 Mal: 126 b, 8 Mal in P. 29, 3 Mal in P. 28, 4 Mal in P. 30). 6) 2 הוי Mal (1 Mal: 24 a, 1 Mal: 128 a). 7) 15 אימתי Mal (3 Mal in P. 5, 4 Mal in P. 12, 8 Mal in P. 23.) Vgl. v. I. S. 198. Der Unterschied zwischen einfachen und zusammengesetzten Proömien (S. 169 ff.) tritt in noch höherem Grade im B. r. hervor, wo sie zwischen den allereinfachsten und complicirtesten variiren. Formen der einfachsten Art, wie sie sich im B. r. finden (vgl. v. I. S. 169 und 200), sind in der Pes. d. K. gar nicht anzutreffen; umgekehrt sind die zusammengesetzten in der P. d. K. Regel, im B.'r. dagegen verhältnißmäßig gering (vgl. 202 V.J.). Namentlich gilt dies von den Proömien, die im eigentlichen Sinn zusammengesetzt genannt zu werden verdienen. Der Verf. hat bloß die zusammengesetzten betrachtet, in welchen ״verschiedene Auslegungen des Proömialtextes in verschiedener Weise zusammengestellt" sind; es kommen aber auch Proömien vor, in welchen jeder der einzelnen Theile keine Erklärung des Proömialtextes enthält, sondern durch den Gedankeninhalt allein mit dem Vorhergehenden zusammenhängt. Vergl. P. d. K. S. 120b—121a: 1) von .. א״ר אבא ב״ב — תגי רשב״י (j. Chagiga I), 2) ושמואל — ר׳ אבא ביב (Br. r. Seet. 65), 3) וכה״א — שמואל (j. Rosch Ha-Schana II, 4 (ובתיא — איבת). Hier sehen wir, daß gerade der Theil, welcher dem j. Chagiga entlehnt ist, zwei verschiedene Auslegungen für den Vers des Proöms enthält (vgl. S. 132, Jhrg. 1881; die übrigen Theile dagegen mit dem Vers des Proöms nichts zu thun haben. Die Zusammensetzung u. Verbindung dieser u. ähnlicher Theile gehört wahrscheinlich dem Sammler der P. d. K. selbst an. Vgl. S. 129b —130b (Ech. r. zu I V. 2), S. 138a- 139a (Echa r. zu I V. 21), 168b —170a, 68 b—70 a rc. Derartig stark zusammengesetzte u. weit ausgebaute Proömien, wie sie in der P. d. K. zahlreich erscheinen, sind im B.r. höchst selten (vgl. z. B. B r. S. 33, P. d. K. S. 73). Also auch die Differenzen in dem Wesen des Proöms bestätigen die Annahme einer Entwicklung, die das Proöm von der Sammlung des B. r. bis zur Redaktionszeit der P. d. K. erhalten. Ein neues Moment bildet der Umstand, das in der P. d. K. oft die Piskoth mit messianischen Hoffnungen schließen. Wenn der Verfasser (S. 109) behauptet, daß die meisten Piskoth einen die Zukunft betreffenden Schluß haben, so ist dies allerdings richtig; vgl. jedoch 20b (B. Anm. 168) oder 21a, 29b, 62 a, 72b, 95a; und selbst unter den תלת דפורעגותא וז׳ דגחמתא Pi. 14, 16, 18; ferner P. 23, 25, 27 (174b, 178a), 30, 32. Nichts destoweniger verrathen die oft sich findenden Schlüsse dieser Art eine jüngere Zeit als die des B. r., vgl. B. r. Seet. 94 im יפה תואר, G. V. S. 233, 257. — Was der Verf. S. 110 über P. 12 bemerkt, bedarf der Ergänzung. Der Sachverhalt scheint folgendermaßen zu sein: in dieser Piska sind zwei verschiedene Piskoth zu einer verbunden: S. 100b—107a das eigentliche בחדש תשמישי, 107 a- 110b eine Piska אגבי; es scheinen ferner iu der Piska בחדש תשמישי 2 Recensionen zusammengekommen zu sein: 100b—105adie eine, 105a—106b

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