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Magazin für die Wissenschaft des Judenthums · 1881-01-01 · 1 (1881) · p. Seite 180

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Journal
Magazin für die Wissenschaft des Judenthums
Volume
8 (1881)
Issue
1 (1881)
Date
1881-01-01
Page
Seite 180 (sequence 183)
Language
German
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180 Lerner Anders verhält es sich mit dem zweiten Theil dieser Hypothese, in welchem Parascha's, die bald gar keine, bald nur hagiographische Pethichoth haben, mit den vorhergehenden zu einer einzigen verbunden werden. Für die Zusammenfassung jener mit den vorangehenden Parascha's spricht noch ein inneres Moment, daß nämlich in der Regel eine jede Parascha mit einer Pethicha, einer Art Einleitung versehen ist. Da nun die Eintheilung in eine bestimmte Anzahl von Parascha's aus einer spätern Zeit stammt, so kann nur die Pethicha, die Einleitung, welche als solche durch bestimmte ihr eigene Termini gekennzeichnet ist, den Beginn einer neuen Parascha charakterisiren. Wir sind demnach berechtigt, alle diejenigen gegenwärtigen Parascha's, welche gar kein Proöm an der Spitze tragen, für Theile und Fortsetzungen der vorhergehenden zu betrachten. Aus diesem Grunde dürfen wir übereinstimmend mit Rapap. 12, 13, 14, 15, 24, 25, 34,35 (hierfür läßt sich noch geltend machen, daß das '121 ד״א כתיב לכל זמן עד שנשבע ובו' der Sect. 34 sich nur auf das in Sect. 35 Enthaltene bezieht; wäre nun Sect. 35 richtig getrennt, so hätte dies in Sect. 35 stehen müssen) 16,17,18, für eine Parascha betrachten. Wenn aber R. behauptet, daß auch 75, 76,77 (Sect.76, welche sowie sie uns vorliegt, mit keiner Pethicha versehen und sonach mit 75 zu einer Parascha verbunden werden müßte, trägt jedoch im M. 8. eine Pethicha an der Spitze, die folgendermaßen lautet: ר' פנחם בשם ר' ראובן פתה כתיב בטח בר' ועשה טוב שני בני ארם, bei uns dagegen findet sich bloß: 95 ,94 ,60 ,56,59 ,49,50,55 (ר׳ פנחס בש״ר ראובן שני בני ארם וכוי, eine Parascha bilden, so können wir uns ihm nicht anschließen, da dies lediglich auf Grund seiner Hypothese geschieht, deren Unhaltbarkeit weiter unten vollständig nachgewiesen wird. Daß R. 59,60, 55, 56 zusammenfaßt, hat allerdings noch den Nebengrund, daß diese Stellen in der Genesis zusammengehören, um ein und denselben Punkt sich drehen (״פי אליעזר עבד אברהם ״כל פ' הער,רה ביתר״). Alsdann müßten aber auch 66 u. 67,68,69 u. 70; 19,20 u. 21; 24, 25 u. 26; 27,28 u. 29; 42 u. 43; 86 u. 87 für eine Parascha gehalten werden, was nach R. selbst nicht anzunehmen ist. — Dieser Betrachtung zufolge werden die gegenwärtigen 100 Parascha's auf 93 reducirt (12 u. 13; 14 u. 15; 24 u. 25; 34 u. 35; 16,17 u. 18; 75 u. 76) und ergeben sich 5 Paraschas, die mit nicht hagiographischen Versen be-

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