Magazin für die Wissenschaft des Judenthums
- Journal
- Magazin für die Wissenschaft des Judenthums
- Volume
- 8 (1881)
- Issue
- 1 (1881)
- Date
- 1881-01-01
- Page
- Seite 167 (sequence 170)
- Language
- German
- Belongs to
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Necensionen. 167 diese Sprache sonst nur noch weniges Material anfzuweisen hat. Wir wollen jetzt schon Herrn Darmesteter auf eine noch ältere Quelle hierfür Hinweisen, nämlich auf die Talmud Commentare des Nabbenu Gerschom, welche der neuen Talmud-Ausgabe »ach einer von uns in Rom aufgefundenen Handschrift (s. oben S. 162) beigegeben werden. Die srauzösischen Ausdrücke, welche Wirz.B. in den Tractaten Menachot und Arachin bemerkt haben, weichen von denen bei Raschi vollständig ab. Berichtigungen alter Fehler. 1. Daß der zum Buche Esra in den Ausgaben unter dem Namen des i b n Esra ftgurirende Commentar nicht demselben, sondern Mose Kimchi angehört, hat zuerst Heidenheim bemerkt, wie Geiger im Ozar Nechmad, Band 2 S. 21 unter Hinzufügung von neuen Belegen anführt. Was aber noch nicht bemerkt ist, dürfte das Akrostichon sein, welches die drei Zeilen des dem Commentar vorangehenden Gedichtchcns bilden, indem sie den Namen משה ergeben. Ein langes Einleitungsgedicht Mose Kimchi's im Anfänge seines Commentars zum Buche der Sprüche Salomo's, der in unseren Ausgaben ebenfalls unter dem Namen des ibn Esra vorkommt, werden wir bei einer andern Gelegenheit mittheilen. 2. Dr. S. Auerbach in Halberstadt machte mich vor mehreren Jahren auf eine corrumpirte Stelle im Ascheri zu Hilchot Tefillin, wo (Bl. 71b der Wiener Ausgabe) neben Amram's Siddur ein ב) ם׳ השום) angeführt wird. Das Richtig« habe ich durch die correcte Mittheilung der Worte des Ascheri bei Asulai in Birke Joseph § 25 des א״ח ermittelt, indem es dort dafür בפירוש ר׳ (השום heißt. In der That habe ich auch das Citat in dem von 1uir in Rom aufgefundenen handschriftlichen Commentar R. Gerschoms zum Tractat Menachot gelesen; daher Bubers vermeintliche Emendation (צ״ל השבם) in der Einleitung zur kleinen Peßikta S. 50 zurückzuweisen ist. 3. Herr Moses Keinpner, einer der Wenigen in Berlin,