Magazin für die Wissenschaft des Judenthums
- Journal
- Magazin für die Wissenschaft des Judenthums
- Volume
- 7 (1880)
- Issue
- 1 (1880)
- Date
- 1880-01-01
- Page
- Seite 158 (sequence 161)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 96% known words query
- IRI
…/2572068-2572077-2572078--1085-2573231- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
158 Lerner den. lieber die Capiteleintheilung in B. r., die mit der Com- Position dieses Midrasch überhaupt und insbesondere mit dem Wesen derProömien zusammenhängt, hat Rapoport') unabhängig von Zunz eine scharfsinnige Hypothese aufgestellt. Unabhängig von Zunz hat auch Frankel dem Verhältniß des j. Talmud zum Br. r. eine eingehende Untersuchung gewidmet. — Nach diesen Vorarbeiten soll nun in dieser Abhandlung die Darstellung der Anlage und Angabe der Quellen des B. r. versucht und dabei das von Jenen nur beiläufig Erwähnte weiter ausgebaut, wie die bereits gewonnenen Resultate genauer untersucht werden. Der gestellten Aufgabe gemäß zerfällt die Arbeit in zwei Theile: in dem ersten wird zunächst der ursprüngliche Plan und die leitende Grundidee des Werkes, sodann die Durchführung, Entwickelung und Gestaltung dieses Plans darzulegen versucht; in dem zweiten wird die Beantwortung der Frage unternommen, auf welche Art und Weise der Midrasch zur Genesis die abgeschlossen uns vorliegenden Werke, wie Mischna, Sifra, Sifre, Mechilta und Tosephta benutzt habe, sowie auch der Versuch gemacht, einen Theil der Boraitot und der amoräischen Agadot zusammenzustellen, welche auf dem Wege der Tradition in B. r. Eingang gefunden. Anlage des Bereschith Rabba. I. Der ursprüngliche Plan. Zweck und Plan, in welchen B. r. mit dem ältern, tanaitischen Midrasch zusammentrifft, unterscheiden ihn zugleich von den übrigen, agadischen Büchern zum Pentateuch. Während beispielsweise^) in dem Midrasch r. zu Leviticus, dem ältesten unter nmvJI V Millin" <5.171. n'ja *n ^a^muc^ Hierosolymitanum“ S. 51b- 53 a. - j sjODaMHH.eis kann bei einem Vergleich der Genesis mit Debarinu^ schärfer geführt werden; in Schemoth r. ist die Paraphrase nicht ipr^er ,^rchgeführt, vgl. Sect. 17, 19, 20 rc. Vgl. Zunz in den G. V. €. 251, 256, 258.