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Magazin für die Wissenschaft des Judenthums · 1880-01-01 · 1 (1880) · p. Seite 152

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Journal
Magazin für die Wissenschaft des Judenthums
Volume
7 (1880)
Issue
1 (1880)
Date
1880-01-01
Page
Seite 152 (sequence 155)
Language
German
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152 Hoffmann Priester-Abgaben zusammengefaßt, da gerade diese Abgaben in Num. ebenfalls תרומות genannt werden. Es sind dies: 1) die Erstgeburt vom Viehe, 2) Brust und Schenkel vom Friedensopfer, 3) der Zehnt vom Zehnten. Die beiden ersten heißen תרומת הקרשים in Num. 18, 19 und der Zehnt vom Zehnten wird zu wiederholten Malen 'תרומת ה genannt (Num. 18, 26; 28; 29). — Nur Voreingenommenheit läßt es verkennen, daß Ez. 44, 28—30 a nur einen kurzen Auszug aus Num. 18 gibt. Wir stellen die entsprechenden Abgaben einander gegenüber: Ezechiel 44, 29—30a. המנחה והחטאת והאשם וכל הרם וראשית כל בכורי כל ובל־תרומת כל מכל תרומותיכם*) N u m. 18. לבל־מנהתם ולבליהטאתם ולכלי .(9 .V) אשמם .(14 .V) כל חרם ראשיתם (VV. 12-13). (בכורי כל כל תרומת הקדשים) (V. 19) מכלמתנתיבם.. כל תרומתה׳) (V.29) Daß Ez. nur einen Auszug aus Num. 18 gibt und gänzlich von dieser Stelle abhängig ist, beweist auch der Umstand, daß wir nur mit Hilfe des?6. im Stande sind, den Ez. richtig zu erklären. Von Speise-, Sünd- und Schuldopser sagt Ez.: ״Sie (die Priester) selbst sollen sie essen (תמה יאכלום)"; von den anderen Gaben dagegen nur: ״den Priestern sollen sie gehören (לכהגים יהיה)." Dies ist nur zu erklären durch die Vorschriften des PC., daß Speise-, Sünd- und Schuldopfer nur von den Männlichen der Priesterschaft gegessen werden darf**) *) Man begreift jetzt, warum Ez. die Einkünfte der Leviten nicht erwähnt, sie sind unter den Therumoth mitbegriffen, vgl. Num. 18, 24. **) Diese Vorschrift ist von Ez. mit den Worten ״sie selbst sollen sie essen״ deutlich ausgesprochen, und wer die Abhängigkeit des Ez. vom PO. in Abrede stellt, wird zu Ausflüchten genöthigt sein. So meint Smend (Comment. zu Ez. S. 367): ״Beachtenswerth ist hier das emphatische המה, vielleicht war das alleinige Recht der Priester an das Sünd- und Schuldopfer noch nicht ganz zweifellos.״ (!!) — Auch in Bezug aus den Ort der Verzehrung der Opfer schließt Ez. sich genau an den PO. an. Er bestimmt (42, 13) einen heiligen Ort für Speise-, Sund- und Schuldopfer, aber nicht für Mahlopfer vgl. Lev. 6, 9; 19; 7, 6; 10, 14).

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