Magazin für die Wissenschaft des Judenthums
- Journal
- Magazin für die Wissenschaft des Judenthums
- Volume
- 7 (1880)
- Issue
- 1 (1880)
- Date
- 1880-01-01
- Page
- Seite 112 (sequence 115)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 92% known words query
- IRI
…/2572068-2572077-2572078--1039-2573185- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
OCR text
112 Berliner dem noch Onkelos, Raschi, die Bemerkungen Jesaja Trani's, ein Gloffar, vorzüglich aus Parchon, und die philosophischen Erläuterungen des Natan b. Samuel Tibbon (*אמר המחבר נב״שת) hinzukommen. Auf der Seite, wo der More endigt, tritt der Tractat Derech Erez Rabba ein. Ein am Schluffe des More Hinzugefügter Index der angeführten Schriftstellen rührt von Abraham b. Mordechai Farisol her, der ihn am 4. Kislew 5230 gefertigt hat. Es ist dies der bekannte Commentator zum Buche Hiob (in der rabbinischen Bibel) und Vers, des אגרת ארחות עולם. Die Handschrift selbst hat Simon b. Simson Ha-Levi im Aufträge eines Usiel geschrieben. (S. auch ״Ein Gang" S. 17.) 149 **) enthält die prophetischen Bücher mit dem Raschi-Commentar in Q u a d r a t s ch r i f t, von Chajim b. Jakob Nieto (ג״חו) für Don Schalmon al Wadis (אל וודיש) i. I. 5116 geschrieben. Auf dem Vorderblatte werden Naturereigniffe, die Sevilla und Liffabon betroffen, beschrieben, was ich in meiner Schrift ״Ein Gang durch die Bibliotheken Italiens" S. 24 u. 33 näher mitgetheilt habe. B. 32 Perg. groß Folio. Ruth, Psalmen (in 146 Capitel getheilt) und die anderen Bücher der Hagiographen, geziert mit Figuren, geschrieben von Isaak b. Mose ibn Wakkar — für wen und wann ist radirt. 35. groß Folio. Pentateuch mit Onkelos nach jedem Verse des Textes, ferner mit Raschi, die Haftaren, Megillot und das Buch Hiob, gehörte Netanel Trabot, der Verschiedenes hinzugefügt hat; vgl. meine Mafforah zum Targum Onkelos S. XXIII der Einleitung. 105. Fol. Perg. Pentateuch und das erste Blatt vom Buche Josua; das Titelblatt trägt eine vergoldete Vignette mit den zehn Worten, dem Schofar und anderen shnagogalen Requisiten. Besitzer: Elia b. Rafael aus Nurza, der sich mit seinem Bruder Leon die Bücher theilt, welche die Erben des Elieser aus Nurza, nämlich Benzion, (?) וערטנרב, Jsmael *) Vgl. auch Catalogue Cambridge v. Schiller-Szinessy S. 194. **) Die vorangestellten Ziffern oder Buchstaben bezeichnen die Handschriften, unter denen sie im Tatalog figuriren.