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Magazin für die Wissenschaft des Judenthums · 1878-01-01 · 1 (1878) · p. Seite 184

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Journal
Magazin für die Wissenschaft des Judenthums
Volume
5 (1878)
Issue
1 (1878)
Date
1878-01-01
Page
Seite 184 (sequence 187)
Language
German
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184 Harkavy Zusammentreffen auf irgend eine, wenn auch mittelbare Abhängigfeit Raschi's von Chofni zu schließen, da diese Erklärung dem Talmud und Midrasch, welche überall und zu allen Zeiten benutzt zu werden pflegen, entnommen sind. Die erste Erklärung von Mp hat auch ibn-Esra zur Stelle, und gegen die zweite polemisirt ein karäischer Commentar, dessen Autor unbestimmt bleibt. Nr. 2. Auch hier stimmt die Erklärung zumeist mit Raschi, zum Theil mit ibn-Esra und Kimchi. Die Erklärung von צרים: (Jerem. 31, 6) haben auch Abulwalid (s. v. צר: Col. 449) und Kimchi zur Stelle und im WB. Nr. 3. Vgl. Raschi und Kimchi. Die Bestimmung ו.' ימים לבכי u. s. w. in Moed-katan s. 27 b. Nr. 4. Zum Anfänge vgl. ibn-Esra; zur Bemerkung über ימים am Schlüsse vgl. Raschbam zur Stelle. Nr. 5. Ueber ותפעם und ותתפעם siehe Raschi; Berliner Pletat Soferim, hebräische Abtheilung p. 40 und dazu Buber in Haschachar IV, 354. Nr. 6. Obwohl ibn-Chofni, nach dem Vorgänge von Targum, Sifre und Midrasch Rabba, אברך in zwei Worte theilt, so ist doch seine Deutung des Wortes רך abweichend. Die Erklärung von עבמימ (Habäk. 2, 6) führt Tanchum zur Stelle an (bei Munk p. 29), ohne ibn-Chofni zu nennen. Nr. 7. Die von Onkelos gegebene Deutung des Wortes תועבת, um das für das jüdische Nationalgefühl Anstößige zu inildern, ist auch von Raschbam nicht angenommen. Nr. 8. Die Bemerkung über den Vokal in מרכבות ist für den grammatischen Standpunkt ibn-Chofni's von Interesse. . Nr. 9. Die von ibn-Chofni gemeinte christliche Uebersetzung, da das Griechische in Babylonien damals schwerlich heimisch war, dürfte wohl die syrische (על ריש חוטרה) sein, welche auch sein Schwiegersohn Haja (zu Psalm 141, 5) zu Rathe zog. Nr. 10. Dasselbe Citat aus den תטפרות führt Bachja zur Stelle im Namen Chananel's an (s. ausführlich bei Rapoport, Biogr. dess. p. 37-39, vgl. Berliner Migdal Chan. p. XXIV). Der an letzterer Stelle genannte אב בית דין stellt sich als der Vater Saniuels, Chofni, heraus, der דיי:א רבבא war. Für die

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