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Magazin für die Wissenschaft des Judenthums · 1878-01-01 · 1 (1878) · p. Seite 45

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Journal
Magazin für die Wissenschaft des Judenthums
Volume
5 (1878)
Issue
1 (1878)
Date
1878-01-01
Page
Seite 45 (sequence 48)
Language
German
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Recensionens 45 , aft dieses Buch anknüpfen und zu dessen Ergebnissen irgendwie, sxi es zustiylmend oder ablehnend, Stellung nehmen müssen.,— Wir haben den allgemeinem.Eindruck zu beschreiben versucht,. bejt das Buch auf unparteiische Leser zu machen nicht.verfehlen kann. Um nun auch näher dje Lösung der von demselben in Aussicht genommenen Aufgabe anzugeben, so liegt die ״Geschichte der Attributenlehre von Saadia bis Maimuni" uns hier in derjenigen Gestalt' vor, die nach den oben angeführten. Worten des Verf. die. gegenwärtig allein mögliche und gebotene ist, — in Einzelforschungen - auch hinsichtlich der in Betracht kommenden Schriftsteller. Sie sind. , unter der Hand des redlich arbeitenden und ■ reichbegabten Ver- י fassers zu einem Schatze werthvoller Beiträge zur Geschichte -der Attributenlehre und theilweise der jüdischen Religionsphilosophie über- Haupt geworden. Aeußerlich erscheint die vorliegende Arbeit als eine Reihe von Abhandlungen über die Attributenlehre und damit Verwandtes bei den jüdischen Denkern Saadia, Gabirol, —in Betreff Bach ja's wird auf des Verfassers ״Theologie des .Bachja Jbn Pakuda" verwiesen, — Jehuda halewi, Joseph Jbn Zaddik, Abraham Jbn Daud, Moseh ben Maimun. In diesen Abhandlungen hat der Verfasser überall in der bescheidenen Form gelegentlicher Anführungen oder begleitender An- merkungen Beziehung und Entwickelung, Abhängigkeit und Enklehnung bei den jedesmaligen Nachfolgern im Verhältniß zu deren Vorgängern zufolge selbständiger Prüfung nachgewiesen*) *) Beispielsweise bespricht er S. 152 das Verhältniß der Attributenlehre» Saadia's und Bachja's zu der Jehuda Halewi's, sowie S. 167 A. 121 ׳ die Verwandtschaft Nissim b. Jakob's und Jeh. Halewi's; erweist S. 310 A. 156 ־ die Benutzung der ״Lebensquelle" Gabirols durch Jbn Zaddik (doch ist zu.bemerken, daß Punkt 2 das., frommes Leben nämlich als Mittel, der Gotteserkenntniß aufzufassen, auch schon von Alfarabi, Jbn Sina und Gazzali gelehrt worden ist) sowie S. 332 A. 201 die des Kusari durch denselben und legt dessen philosophischen Standpunkt uud dessen Stellung zu den jüdischen Vorgängern ausführlich dar S. 334—337. Er zeigt S. 360 A. 50 die Anregung Abraham Jbn Daud's durch Saadia und im Texte daselbst dessen Verhältniß zu Jos. Jbn ' Zaddik sowie/in einem besonder» Excurs S. 241 — 252 das zu Jeh. Halewi; weist S. 388 A. 45 Mainluni's Fortschritt gegen Jbn Daud nach, S. 411A. - 78. 79 die Benutzung des Kusari durch Maim., S. 415 A. 84 Entlehnung aus Jbn Sina u. s. w.

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