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Magazin für die Wissenschaft des Judenthums · 1877-01-01 · 1 (1877) · p. Seite 180

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Journal
Magazin für die Wissenschaft des Judenthums
Volume
4 (1877)
Issue
1 (1877)
Date
1877-01-01
Page
Seite 180 (sequence 182)
Language
German
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180 Groß Jacob b. Meir aus Provins, seinen Verwandten Menachem den Frommen, seinen Schwiegervater Abraham b. Chajim und einen R. Baruch,'8) vielleicht denselben, der zur Zeit des Jehuda Sir Leon in Paris gelebt und gelehrt hat?') 6. Moses b. Jacob aus Coucy hat außer zahlreichen Tossafot das geschätzte Ritualwerk Seser Mizwot (Semag) verfaßt, sür das ihn zunächst Maimunis Mischna Thora, seines Hauptlehrers'8) Jehuda Sir Leons Schriften und mündliche Mittheilung als Hauptquelle dienten. f. Aaron aus Regensburg,'8) der zu Jehuda Sir Leons Schülern gehört, war wohl der Sohn von Jehuda b. Samuel dem Frommen, der in Regensburg gelebt hat. g. Jehuda Kohen aus Friedberg88) war wohl gleichzeitig mit dein Vorhergenannten in Paris. d. Daß Moses b. Meir aus Ferrara ein Schüler Jehuda Sir Leons gewesen fei,81) läßt sich nicht erweisen. Wir wissen thatsächlich von ihm nur, daß er dessen Tossafot copirt hat88) und sich auf dieselben im eigenen Tossafot öfter beruft. Eben so wenig ist es begründet, daß Salomo b. Abraham aus Montpellier und Nachmani die Schüler Jehuda Sir Leons gewesen seien.88) Derselbe wurde wahrscheinlich mit Jehuda b. Jakar, dem Lehrer Nachmanis, verwechselt. Der Irrthum wäre an sich weniger erheblich, als die Consequenz, die man aus der Annahme zog, daß Jehuda Sir Leon der Lehrer des fanatischen Antimaimunisten aus Montpellier gewesen sei. Welche Ansichten Sir Leon über die Philosophie und insbesondere über die Maimunische hatte, wissen wir nicht, seinen persönlichen Charakter kennen wir nicht und haben daher weder das Recht, ihm den Beinamen des ״Ueberfrommen" zu geben, noch gegen sein Lehrhaus den Vorwurf zu erheben, daß in demselben ein feindseliger Geist gegen jede freie Forschung, sowie gegen jede höhere Auffassung des Judenthums großgezogen worden sei.8*) Ist man aber berechtigt, aus der Richtung des Schülers auf die des Lehrers einen Schluß zu ziehen, nun so genügt der Hinweis auf Moses aus Coucy,

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