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Der Israelit des neunzehnten Jahrhunderts · 1847-10-31 · Heft 44 (31.10.1847) · page 1

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Journal
Der Israelit des neunzehnten Jahrhunderts
Volume
8 (1847)
Issue
Heft 44 (31.10.1847)
Date
1847-10-31
Page
– (sequence 1)
Language
German
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Der Zsraelit des neunzehnten Jahrhunderts. Eine Wochenschrift für die Kenntniß und Reform des israelitischen Lebens. Redigirt und herauögegeben Dr. M HeH, Großherzogl. Weimar'schem Land-Rabbinen zu Eisenach. Zu beziehen durch alle Postämter und Buchhandlungen. Preis für den ganzen Jahrgang 3 *f. Anzeigen für die gespaltene Zeile 6#» Nr. 44._Sonntag den »1. Oktober 184?,_VIII. Jahrgang. UeittUid. Haupt - Artikel: Prinzipien-Entwurf für die Genossenschaft für Reform im Judenthum. Versuch von Rebenstein. — Geschichte des Tages: Aus Bayern: Vorkommnisse in Bayern. — Schleswig-Holstein: sociale Fortschritte. — Berlin: Verschiedenes aus Berlin. — Aus Westphalen: Gottesdienstliche Reform: — Vom Neckar: Verschiedenes. — Gesellschaft für socialeu. politische Interessen der Juden. (Schluß.) Litr. Anzeige. Prinzipien - Entwurf Genossenschaft für Reform im Judenthum. Versuch von A. Rebenstein. Unter diesem Titel bat Herr Rebenstein ein Schriftchen herausgegeben, das er zur Vorlage für die am 25. Oct. 1847 stattfindende Versammlung von jüdischen Reformfreunden in Berlin bestimmt und an niedrere Gelehrte zur Abgabe ihres Urtbeils darüber gesendet har. Wir nehmen bei der Wichtigkeit der Sache keinen Anstand, dasselbe in unserer Wochenschrift abzudrucken, und hoffen, daß sich über den Werrh desselben manche Stimmen in diesem der Reform gewidmeten Organe werden vernehmen lassen. Wir bemerken nur noch, daß auch Herr vr. S. Stern eine Arbeit zu gleichem Zwecke angefertigt, welcher Herr Nebenstein in Form und Norm gefolgt, während er in Inhalt, Resultate u s. w. seinen eignen Weg gegangen. Eisenach, 17. Oct. 1847. Die Redaktion. Die Genossenschaft spricht, als Prinz,p ihrer Bestrebungen, die bereits im Aufruf vom 2t. April 1845 enthaltenen Sätze aus: „Wir wollen: Glaube. Wir wollen: positive Religion. Wir wollen: Judenthum;" und erklärt diese dahin: 8. 1. Wir wollen: Glaube. Das heißt: wir wollen das Bekennrniß emes einzigen und unendlichen Gottes nicht erst von der philosophischen Entwicklung dieser Idee, oder sonst einem auf dem Wege der Wissenschaft zu erlangenden Verfahren abhängig machen; sondern wir nehmen das Dasein eines einzigen und unendlichen Gottes als eine von den Vätern uns überkommene Voraussetzung, als einen Artikel unseres Glaubens an.

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