Der Israelit des neunzehnten Jahrhunderts
- Journal
- Der Israelit des neunzehnten Jahrhunderts
- Volume
- 7 (1846)
- Issue
- Heft 52 (27.12.1846)
- Date
- 1846-12-27
- Page
- – (sequence 1)
- Language
- German
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Der Israelit des neunzehnten Jahrhunderts. Eiue Wochenschrift für die Kenntnis und Reform des ifraelttischen Levens. Redigirt und herausgegeben Dp. M. Heß, Großherzogl. Wcimar'schcm Lanv-Rabbinen zu Eisenach. Zu beziehen durch alle Postämter und Buchhandlungen. Preis für den ganzen Jahrgang, oh ne das Literatnrl'latt «vor welchem jere Woche ein halber Bogen in groß Quart erscheint) 3 «f, mit demselben 5 -vf. Anzeigen für die gestalte»? Zeile 6 Nr. S2 Sonntag den 27. Decenrber Ffif. Jahrgang. Mit dem künftigen Jahre eröffnet „der Israelit des LOten Jahrhunderts" seinen achten Jahrgang, und laden wir d.aher 'zum baldigen Abonnement auf denselben ein. Die Gediegenheit und Gesinnungstüchtigkeit des Blattes, die Namen seiner Mitarbeiter, sowie die Verbreitung, welche daffelbe unter allen wahren Freunden des religiösen Fortschritts gesunden, überheben uns jeder weiteren Anpreisung. — Für das Jahr 1847 wird das Literatur-Blatt vorläufig nicht erscheinen, dagegen Neccnsionen und dahin Gehöriges im Hanptblatt ausgenommen werden. Der Preis des Jabrgangs bleibt wie bisher 3 Rthlr. Die V e r l a g s h a n d l u n g. Ueberblick Haupt-Artikel: Die Protokolle der dritten Nabbineiversammlung und die Sabbathfrage. Von Wechsler. (Schluß.) — Geschichte des Tages: Frankfurt a. M.: Unser 28;$. nicht unser Verkehr. — Berichtigung. — Anzeigen. Inhalt des Literatur-Blattes: Kurze Anzeigen und Kritiken. (Schluß.) Die Protokolle der dritten Rabbinerversammlung und die Sabbathfrage. Bon Wechsler. Erster Artikel. (Sch'uß.) Ich habe bei diesem Punkte aus leicht einzusebenden Gründen langer verweilt und gehe nun zu den andern Rednern über, die mit Holdbcim von gleichen Prämissen aucgeben, aber zu ganz andern Folgerungen gelangen. Da sei zuerst Einhorn genannt. Auch er behauptet, der biblische Sabbalhbegriff sei durchaus m«, Symbol, und zwar ein doppeltes, der Befreiung aus Egypten und des Bekenntnisses Gottes als eines Wclcschöyfers. In letzter Beziehung drücke es die Rübe, die Schöpfung aus nichts, somit die höchste Produktion aus und mnffe in dieser Hinsicht der Begriff der verbotenen Arbeit lediglich nach dem Momente der Produktion, und nicht der gewerblichen oder anstrengenden Thäligkeit, bestimmt werden. Hiernach, fährt Einhorn fort, wären selbst künstliche Produktionen nicht ausgeschlossen von dem Verbote, mit Zurückweisung der talmndischen Ansicht, daß künstliche Tbätigkeit nicht als Arbeit zu betrachten sei i/DN^a n:\\*i naan).