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Der Israelit des neunzehnten Jahrhunderts · 1846-12-06 · Heft 49 (6.12.1846) · page 1

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Journal
Der Israelit des neunzehnten Jahrhunderts
Volume
7 (1846)
Issue
Heft 49 (6.12.1846)
Date
1846-12-06
Page
– (sequence 1)
Language
German
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Der Israelit des neunzehnten Jahrhunderts. Eine Wochenschrift für die Kenntnis; nnd Reform des israelitischen Lebens. Redigirt und herausgegeben von Dr. M. Heß, Größherzogl. Weimar'schem Land-Rabbincn zu Eisenach. Zu beziehen durch alle Postämter und Buchhandlungen. Preis für den ganzen Jahrgang, ohne das Literaturblatt svon welchem jede Woche ein halber Bogen in groß Quart erscheint) 3 , Mit demselben 5 Anzeigen für die gespaltene Zeile 6 Nr. 4!>. Sonntag den ö. December FIT« Jahrgang. II c b c v b i i d. Haupt-Artikel: Sendschreiben an die löbliche Revaction des Israeliten von Geiger. — Geschichte des Tages: Frankfurt a. M.: Die Nesormgenoffenschaft und die Rabbiner-Versammlung. — Berlin: Verschiedenes aus Berl.n. — Ärakau: Jüdische Zustände. (Schluß.) Inhalt des Literatur-Blattes: Eine neue Erklärung überden Opferkultus des sogenannten n'rnE’D (hircus emissarlus) und des Wortes von Dreifuß. (Schluß.) — Commissionsbericht über die religiöse Stellung der Frauen im Judenthume. Sendschreiben an die löbliche Redaction des Israeliten von Geiger' (Vorbemerkung der Nedaction: Wir ersuchen die verehelichen Leser, denen an einem begründeten Urthcil in der Sache gelegen, mit dem nachfolgenden Sendschreiben genau unsere Anmerkungen unter demselben zu vergleichen, und nicht unerwogen zu lassen, daß der Verfasser zur Zeit, wo er sein Sendschreiben uns zuscttdete, den in den vorigen Nummern abgedruckten offenen Brief von Holdheim noch nicht gesehen, wie wir denn auch im Augenblick, wo wir unsere Gegenbemerkungen niederschrieben, ebenfalls nicht im Besitze jenes Briefes waren.) Sie haben ihrer eignen sowie Anderer Unzufriedenheit mit den Sabbathbeschlüffen der dritten Versammlung deutscher Rabbiner in Ihren Blattern Raum gegeben; Sie werden hoffentlich deren Mrtheidigung die Ausnahme nicht versagen. Ich darf dies wohl von Ihnen, als dem Freunde, dem Mitgliede dieser Versammlung, dem nnparteiischen Redakteur, erwarten und verlangen; der Freund wird auch die Tarftellung der abweichenden Ansicht, ja einen ausgesprochenen Tadel freundlich anfnehmen, das Mitglied der VersamwltMg wird deren Verhandlungen Wichtigkeit genug beilegen, um eine Beurtheilnng derselben von verschiedenen Standpunkten zu wünschen, und der Redakteur wird einen solchen mannichfachen Ausdruck gerne veröffentlichen. Von vorn herein jedoch muß ich mich dagegen verwahren, als ob ich hier mich als „Organ der Versammlung" betrachtete; ich würde dies sicher „mit Unrecht" thnn. Von dem Augenblicke an, daß die Sitzungen beendigt waren, habe ich alle Berechtigung verloren, im Namen der Versammlung, auszutreten, und bin ich auch aller Verantwortlichkeit für dieselbe entledigt; was ich seitdem urtheilre, habe ich in eignem Namen und nach eigner Ueberzeugung gethan, ich übernehme dafür die vollkommenste persönliche Verantwortlichkeit, und mein vor-

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