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Der Israelit des neunzehnten Jahrhunderts · 1846-09-20 · Heft 38 (20.9.1846) · page 1

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Journal
Der Israelit des neunzehnten Jahrhunderts
Volume
7 (1846)
Issue
Heft 38 (20.9.1846)
Date
1846-09-20
Page
– (sequence 1)
Language
German
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Der Israelit des neunzehnten Jahrhunderts. Eine Wochenschrift für die Kenntnitz und Reform des rfraetttifichen Lebens. Redigirt und herausgegeben »r. M Heß, Großherzogl. Weimar'schem Lanv- Rabbinen zu Eisenach. Zu beziehen durch alle Postämter und Buchhandlungen. Preis für den ganzen Jahrgang, ohne das Literaturblatt (von welchem jede Woche ein halber Bogen in groß Quart erscheint) 3 *cf, mit demselben 5 Anzeigen für die gespaltene Zeile 6 Nr 3 Sonntag den SO. September 18-40. VII. Jahrgang. U e b e r b l i ck. Haupt-Artikel: Ein Dialog über die dritte Rabbiner-Derlammlung. (Schluß.) — Geschichte des Tages: Aus Würicmberg: Ein Zuve als Stadtrath; die Lorfäüe in Buchau. — Breslau: Briefe über die dritte Rabbiner - Versammlung. — Buchau: Berichtigung. — Literar. Anzeigen. Inhalt des Literatur-Blattes: vr. Holdhcims Schrift: das Eeremonialgesetz im Messtasreich, besprochen von vr. Einhorn.—Forts. Ein Dialog über die dritte Rabbiner- Versammlung. (Schluß.) A. Wenn Sie von der Untreue der dritten Rabbiner-Versammlung gegen sich selbst sprechen, so möchte ich wissen, wie Sie in dieser Beziehung von ihrem Präsidenten denken. B. Sie möchten es wissen, und doch äußern Sie dieses mit einer Miene, die deutlich genug sagt, daß Sie darüber nicht ungewiß sind. A. Ich gestehe Ihnen, daß dieses auch so ist; ich fühle mich nun einmal dem, was ich höre utid seke gegenüber,, nicht stark genug; jeder, den ich aber noch gesprochen, beschuldigt Geiger dieser Untreue und jeder gründet sein Unheil auf daS, was vor aller Angen liegt, daß derselbe, sowohl in dem zweiten Entwürfe des Sabbatbs-Berichtes *) als in dem der in der dritten Rabbiner-Versammlung zum Vortrag kam **) den so wichtigen Satz 4., welchen der in der zweiten Rabbiner - Versammlung erstattete Commissionsbericht enthielt und der von dem Zurücklreten des Sabbatbsgebotes bei Gefährdung der Subsistenz handelt, nicht ausgenommen, was, wie man sagt, keinen andern Grund haben könne, als weil der erste Bericht in Frankfurt a. M.. die anderen aber, resp. der letztere in Breslau vor den Augen der Gemeinde Geigers vorgetragen worden. Mich choqnirt dieses deßhalb, weil es eben einem Manne, wie Geiger nachgesagt wird, der die Zierde der jüdischen Wissenschaft, die kräftigste Stütze der Reform ist, die freilich durch solche Blößen ihrer Fübrer und Vorkämpfer nicht gewinnen kann. *) Nr. 25 dieser Blätter. **) Nr. 32 v. Bl. ***) Nr. 32., Zahrg. VI. d. Dl-

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