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Der Israelit des neunzehnten Jahrhunderts · 1846-07-05 · Heft 27 (5.7.1846) · page 1

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Journal
Der Israelit des neunzehnten Jahrhunderts
Volume
7 (1846)
Issue
Heft 27 (5.7.1846)
Date
1846-07-05
Page
– (sequence 1)
Language
German
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Der Israelit des neunzehnten Jahrhunderts. Eine Wochenschrift für die Kenntniß und Reform des israelitischen Lebens. Redigirl und herausgegebcn von iw*. M Heß, Großherzogl. Weimar'schem Lanv- Rabbincn zu Eisenach. Zu beziehen vurch alle Postämter und Buchhandlungen. Preis für den ganzen Jahrgang, ohne das Literaturblatt (von welchem rede Woche ein halber Bogen in groß Quart erscheint) 3 «tf, mit demselben 5 Anzeigen für die gespaltene Zeile 6 a/k- Nr. ÄV. Sonntag den 5. Juli 18-16. VII. Jahrgang Ueberblick. Haupt-Artikel: Die Rabbiner-Versammlung. — Geschichte des TageS: Aus dem Fürstenthum Birkenfeld: Rabbi Wolf Hamburger und sein Schweif. — Von der Mosel: Oberrabdmer Cahn. — Aus Untersranken: Das Sabbathschrerden. — Aus Ungarn: Ansprache der Israeliten in Papa. — Holdheimö Predigt bei der Einweihung des neuen Reformtempels. - Zur gefälligen Notiznahme. Inhalt des Literatur-Blattes: Die Prinzipien des rabb. Cultus und dessen Verhältnis zum Religionsbewußtsein der Gegenwart von vr. Holdheim. Zweiter Artikel. (Fortsetzung.) Die Rabbiner-Versammlung. Hin Wort zur Verständigung an Alle, welche sich für dieselbe tnteressiren. von Leopold Stein, Rabbiner. Präs, der zweiten Aabb.-Versammluag. Frankfurt a. M. 1846. Obiges Schriftchen will ausdrücklich im Interesse nickt imNamen der Versammlung geschrieben sein. Aus diesem Gesichtspunkte fassen wir es auch bei der nachfolgenden Besprechung auf, die lediglick referirend ist und weiter Nichts beabsichtigt, als deu gewichtigen Aeußernngen in demselben durch Aufnahme in dieser Wochenschrift eine größere Verbreitung zu geben: „Unsicherheit" — bemerkt der Verfasser — „herrscht vielfältig unter uns; Gesinnung und veränderte Anschauungsweise bilden bei Tausenden einen unversöhnlichen Gegensatz mit dem Ausdrucke, welchen im Lause trüber Zabrunderte das religiöse Leben sich verschafft bar; ein fortwährender Kampf zwischen Gefühl und Ueber zengung, zwischen der Anbänglichkeit für eine altebrwürdige Religion und der Abneigung gegen die vielen sie entstellenden Formen beunruhigt die Gemüther; etz hat sich darum ein Schwanken unserer religiösen Verhältnisse bemeisterl, welches hier zum Aberglauben, dort zum Unglauben die Wage sich neigen läßt. Zwischen den Gegensätzen der Beobachtung jener Tausende von talmudiscken Ceremonialgeboten und der Losmachung von allen Banden des religiösen Lebens stebt der besonnene Mann, steht der gottesfürchtige Familienvater, steht die in Glaubensjachen rathlos gewordene Familienmutrcr fragend mitten inne; wir befinden uns in Allem, was der vereinzelte Rabbiner verbessernd unternimmt, oder auch was der einzelne Jsraelite, seiner Ansicht folgend, sich erlaubt, in Widerspruch gegen dasHerkonr«

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