Der Israelit des neunzehnten Jahrhunderts
- Journal
- Der Israelit des neunzehnten Jahrhunderts
- Volume
- 7 (1846)
- Issue
- Heft 25 (21.6.1846)
- Date
- 1846-06-21
- Page
- – (sequence 1)
- Language
- German
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Der Israelit des neunzehnten Jahrhunderts. Eine Wochenschrift für die Kenntniß «nd Reform des israelitischen Lebens. Redigirt und herausgegeben Br. M. Heß, Grvßherzogl. Weimar'schem Land - Rabbinen zu Eisenach. Zu beziehen durch alle Postämter und Buchhandlungen. Preis für den ganzen Jahrgang, ohne das Literaturblatt (von welchem rede Woche ein halber Bogen in groß Quart erscheint) 3 ^, mit demselben 5 Anzeigen für vie gespaltene Zeile tt Rr. £5. Sonntag den £1* Juni 1840. VII. Jahrgang. Ueberblick. Haupt-Artikel: Sabbath.Bericht; Entwurf zu einem Berichte über den zweiten Festtag. — Geschichte de- Tages: Aus Thüringen: Unsere Gegenwart und unsere Zukunft. — Breslau: 0r. Frcunv. — Stuttgart: Erklärung ves Kirchen, ralh Maier. — Aus Oberfranken: Unterstützung des Jüdischen Cultus in Bayern.— Luremburg: Ein Jure als Bürgermeister. — Brüssel: Verschiedenes aus Belgien. — Liter. Anzeige. Inhalt des Literatnr-Blattes: Die Prinzipien des rabb. Cultus und dessen Verhältnis zum Religionsbewußtsein der Gegenwart von 0r. Holcheim. Zweiter Artikel. (Fortsetzung.) Sabbath - Bericht; Entwurf zu einem Berichte über den zweiten Festtag. Sabbath . Bericht. Um bei de? Kurze. der Zeit die Commum'cation mit den geehrten Mitgliedern der Commission zu erleichtern, zugleich aber.auch den übrigen Theilnehmern an der dritten Versammlung deutscher Rabbinen frühzeitig Kenntniß zu geben von den Anträgen, welche zu berathen vorgelegt werden sollen, betrete ich mit dem modifizirren Entwürfe des Sabath- Berichts alsbald den Weg der Oeffentlichkeit und bitte die-geehrten Commissionsmitglieder, sobald dasselbe an siegeWHt. die schriftliche Verständigung einzulciten. Entwurf. . r:' Die Sabbath-Commission vereinigt sich dahin, in Betracht, daß die Versammlung praktische Resultate zu erzielen als ihre Aufgabe betrachtet, sich in ihren Vorschlägen auf den Jten ihres vorjährigen Berichts, und zwar: i) „Die Versammlung wolle erklären, daß Alles, was zu einer würdigen Ausstattung des Gottesdienstes gehört oder was dem Einzelnen erst die Theilnahme an einem erbaulichen Gottesdienste möglich macht, auch durch einen Juden geschehen dürfe. Sie rechnet besonders dahin das Mussciren am Sabbatbe, das in Haus wie Synagoge erlaubt werde, das Gehen außerhalb der sogenannten Sabbatbgränze, das Fahren und Reiten, insofern es nicht den Zweck einer Geschäftsreise, vielmehr gottesdienstliche oder andere höhere Zwecke hat. Sie erklärt demnach auch die pqinn »any die fingirten Raumverbindungen, entweder für unstatthaft, nämlich zu gewerblichen Zwecken, oder für unnörhig, nämlich zu höhern, namentlich j *