Der Israelit des neunzehnten Jahrhunderts
- Journal
- Der Israelit des neunzehnten Jahrhunderts
- Volume
- 9 (1848)
- Issue
- Heft 5 (30.1.1848)
- Date
- 1848-01-30
- Page
- – (sequence 1)
- Language
- German
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0 ii' u Ü WschewsHstfL für DssSfcZsLSS WWd LTsfssm te ZKde^rthAW. Ned igirt von DL'- M. Qz%9 Eroßherzogl. Weimar'sHem Land-Li..ööine» zu EiftuaH. ©3?. S. HoLdheiu;, Rabbiner der Neformgenossenschaft in Serlm. Zu beziehen durch alle Postämter und Buchhandlungen. Preis für den ganzen Lehrgang 3 *f„ Anzeigen für die gespaltene Zeile L^z Diejenigen, welche Berlin näher sind als Eisenach und Frankfurt a. W., wollen ihre Beiträge an den Mitredakteur Br. Holdheim senden. Schriften zur Recension find an die Lerlagshandlung zu adrefsiren. We. S. SoNNtsg hm LG. ArLKN^y L8^I. VJi« .gc? lieft er* II & Harrpt-ArLire!: Literarische Fehde zwischen Dr. Einhorn u. Prof. Delitsch 'über die Beschneidungsfrage in Mecklenburg. - Geschichte des Tages: Berlin: Die alte und die Lreformgemeiude. — Berlin: Die sechs Friedensmanner. — Rückblick auf 1847. (Schluß.) — Salvador's neuestes Werk. — Liir. Au,. Qitemnf^e Fchds ZwrMsrr E)f« EüchsLL nuf> GMf. DelLLfH Cjcs hie VsfHrrsLöu^gSf§ags in iSleuienhnvß» Gegen den bereits in diesem Bl. mitgetheilten Erlaß des israel. Oberraths in Mecklenburg über die in der Gemeinde zu Teterow Seitens eines dortigen jüd. Familienvaters unterlassene Beschneidung an seinen! neugeborenen Sohn hat Herr Prof. Delitsch in der Betrage zur Nostocker Zeitung vom 12. Dezember Bedenken erhoben, die wie der Schluß des brassenden Artikels lauret, „ohne die Entscheidung selbst, sow.-r sie das unbeschuireen gebliebene Kind betrifft, angreifen zu wollen," Llos gegen Ae Begründung derselben gerichtet sind. Solche Bedenken würden von jedem unparteiischen Leser ohne Bedenken mit Dank ausgenommen werden können, wenn sie entweder von einem orthodor gläubige» Juden im Interesse des talmMschm Glaubens und zur Wahrung dLss.'Au herrührtcu, oder aber selbst von einem christlichen Forfther und Kenner des Zudeuchums im unparteiischen Interesse der wissenschaftlichen Wahrheit ausgingen. Keines von beiden ist hier der Fall. Herr Prof. Delitsch hat weder Sympathien für die talmudische O.AodoAe, «och ist es ihm um objektive rem wissenschaftliche Erkenntniß zu thun, er interessirt sich selbgeftändig nur für daä Chriftenthum, durch dessen Annahme es dem wahren Israeliten allein möglich sei, von der Verbindlichkeit des alttestameMlichen Gesetzes, somit auch von dem der Beschneidung und der Strafe seiner UkbeAretung loszukommen. Und diese Parteinahme für das orthodore Zudeuthum im Interesse des orthodsrnr Christenthums hat in der That etwas Mißlich-.'s ui-'j Bedenkliches, ja mau muß es als sine unbesiegte Anaaßung des Herrn Prof. Delitsch bezeichnen, wenn er es sich herauSnimmt, von seinem subjek?' en christlichgläubigen Standpunkt heraus über eine» c....§m gleichfalls fnöMism, ich meme den Der