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Der Israelit des neunzehnten Jahrhunderts · 1848-02-06 · Heft 6 (6.2.1848) · page 1

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Journal
Der Israelit des neunzehnten Jahrhunderts
Volume
9 (1848)
Issue
Heft 6 (6.2.1848)
Date
1848-02-06
Page
– (sequence 1)
Language
German
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neuuzehnten Iahrhunderts. Z f § O -§ 3 i n GiRS MSk: h> - 'chm für tm ZMdS "rL h A M. R e d L g L r t von DL'» M. Hsß, Großherzogl. Weimar'fchem Land-Rabbiner, zu Eisenach, und LZL'» S. S§ütM)eim, Rabbiner der Rcsormge.. ffcnschaft in Berlin. Zu beziehen durch alle Postämter und Buchhandlungen. Preis für den ganzen Jahrgang 3 *f. Anzeigen für die gespaltene Zeile 6 x* Diejenigen, welche Berlin näher find als Eisenach und Frankfurt a. M., wollen ihre Beiträge an den Mitredakrcur Dr. Holdheim senden. Schriften zur Recension sind au die Verlagshandlung zu adressiren. Z?r. ZK . Sou-:^.7Z den G. Feömrm: LGL8. LX, . Dshrgmrg. Nebexblick. Haupt - Artikel: Literarische Fehde zwischen vr. Einhornu. Prof. Dclitsch über die Beschneidungsfrage in Mecklenburg. «Schluß.) — Geschichte Leö Tages: Frankfurt: a. M.: Reverend Adler. — Schwerin : Die Mccklenb. Orthodoxen. — Cröpelin: Einhorns Erlaß. — Oldenburg: Hoffnungen in Oldenburg. — Miscellen. an der Dreistigkeit des Herrn Dr. M. Sachs grausam gerächt. Denn das, was Herr Dr. Sachs mit so grellen Farben ausmalte, um es der Verachtung preiszugeben, nämlich die Nationalität in ihrer r o b e st e n, c r a ss e st e n Form, das Judenthum, das in der Abstammung, im Fleische u. Blute beruhet, ist in der That nichts anderes als das talm « d i sche I u d e nt h u m, von dem sich Herr Dr. Sachs, ohne cs zu kennen und deßhalb auch ohne die mindeste Ahnung, daß er sich davon lossage und es der Verachtung weihe, sich faktisch vor aller Welt losgcsagt hat. Denn so gewiß als Herr Dr. Sachs, trotz dem er die in Prag begonnenen Talmudlektionen bei einem Bachur in Berlin fortfnhrt, im halachischen Gebiete des Talmuds kaum Anfänger ist, so gewiß knffpft der Talmud das Judemhum, d. h. die religiöse Verpflichtung auf das jüö. Gesetz als eine concrete Erscheinung an die Nationalität an die jüd. Geburt, an die Abstammung ans dem jüdisch geHei- Litersvifche Fehde Zwischen SDu\ Ginhsrn tisa£> DeLitsch übex die VefchNeiduRgsfrtsgs in MeMenbArg. (Schluß.) Wie weit die Unwissenheit, die um so widerwärtiger ist als sie dünkelhaft sich geberdet und dreist über die Unwissenheit Anderer jammert, auf diesem Felde ihr Spiel getrieben, davon hat Herr Dr.M. Sachs in seinem Votum über den Ncformvcrein ein eklatantes Beispiel gegeben. „Wo ist denn nun das Judenthum? ruft er (das. S. 46) dem Neformv creme in zurechtwciscndem Tone Zu. „Ist vielleicht hier dem Vereine die „Nationalität," und Zwar in ihrer rohesten, crassesten Form durch ein wunderbares dialektisches Spiel, eine boshafte Ironie der Sache selbst, über den Kopf ge, kommen, daß das Judenthum in der Abstammung, im Fleische und Blute beruhe?" Die Ironie Hat sich

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