Der Israelit des neunzehnten Jahrhunderts
- Journal
- Der Israelit des neunzehnten Jahrhunderts
- Volume
- 9 (1848)
- Issue
- Heft 7 (13.2.1848)
- Date
- 1848-02-13
- Page
- – (sequence 6)
- Language
- German
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liliker, welche in unfcrnu 'vrKiaic t.ni 2>?ort fuhren, haben, wie sie diekein Vehl Hallen, offenbar daraus gerechnet. da') cs genüge, die raiienallsN'chei, Zweite vom Stamine der .siirchc abznschiieiden. um sie meinten zu nuul'ni, seht sanken sie au zu merken, d.r) über diesem Crperiment gar wob! rer alle v£ lamm verdorren könnte, wahrend die Zweige in srinbem Boten ein srischeS Veden gewüinen. Zn Magdeburg ist und wild der Beweis geführt, ein Mal. k.,) der sitationaliSmiiS im Belke Wurzel geschlagen hat, und;!!!>, Andern, da) er hier wiillicheS Veten hat. also Thalkraft besiht. Es mu) zngestandcn werden, da) es der bwbeilgen freien Gemeinde noch nicht hat gelmgcu wollen, den Altgläubigen Achinng abziinölhigen, ebenso wie sie im denischen Boike noch wenig Anerkennung zu finden scheinen. Dru.m war eS sehr wichtig, da) in Magdeburg geschah, wa-S geschehen ist. Die Ruthe der .Hunte können min nutzt mehr sagen, da) der Rationalismus keine Be. linksichlignng veidiene, weil er nur Redensarten habe.aber weder Znnigkelt noch Eingehung an seine Dache." Wir etlanhen imS bieian emige Benielkriiigeii iin'ererseuo;» liinhseii: handelte eS sich, mir mu me Zeuge, ob der Rationalismus als eine von der 'ormnl.rlen Düherorie »buei.hende freiere religiöse Geistcsriehüing. eine gemeind ehüdendc .sirasl hahc, so hätte inan es mch't verschmiahcn dürfen, die Arsche.nnngcn ans andern religiösen Gebieten unter diesen Esi-sichispiinli zn stellen und die seit lsr> 'ammengeiielene Resoringenenenschasl, r.c wem, auch ni.ht anS r ansenden, doch andvielen schindelten rAigiösen Mensthen besteht, die eng;u einer ('»nmuiri’ ziisamnienchchien nnd nich't enniiden Snminen für die Bes'.iedignng ihrer religiösen Bedürsniffe ,:»d die tönt, unikclni'.g eines kräftigen GrmeindelrbcnS;» epserii, eines BlükcS zu würdige-:. Zreilich hat der S.'.mt bis f.chrt diese Entwickelung des GeineindelebeiiS in keiner Weise siöi! nnd konnte eS auch nach seinem so consegnent cnnhgesuhrten ch'riiiz.p, si«h als rhiistli- -her Diaat aller direktenEinwirliing nnd h'iiinlisch'.ing in k ie Auge-' legenheiten des inner» religiösenVebeno terZnden zu enthalte:!, dieselbe nicht stören, und ist auch für alle .'.akniist, d. h. so lang daö Piinzip des christlichen Staates ststgehaUe» werden wird, ,uc die innere religiöse Entwickelung des Zndent'. umS von Seiten des Staates nichts zu liilchtni. Mag man die Reform verleumden und verdächtigen so virl man will, mag man ihr nach« sagen, da) sie alle positiven Stiihcn verrü'kt und ans reinen oder nnre.irien DcisnniS hinanolaiise: so lange man ihr nicht ein nn moralisches staatogesäbrlicheS Bekenntnis, wird na,h>- weisen können, darf und imif* sie in Preußen ans Dnltiing von Seiten des Staates mit Gewißheit retl.-nen. Allein nicht der Staat ist cS, der gegen die Reformgcnossenschaii eine feindliche Stellung klnnimint, sondern die alte orihoeorc Genieindc, die eine vom Staate nur selbst geduldete Religionsgesellschaft ist. sich der Genoffenschast gegen,",her wie eine d'andeSkirche be> nimmt und ihr^nicht einmal dieienige Dntdnng angedeihen lassen nunMe, welche die Staatskiiche allen Dissidenten so dercitwillig anbietet. Diese tsteineinde bat bis letzt ihre zur Genessenschast zählende,r lstO Mitglieder, wie sie es neniit, ignorirt, nicht anerkannt, d. h. nicht geduldet. Zreilich konnte sie bis lehr ihre Eristen; nuhi hindern, aber als die t^enosi.uschast von der Gemeinde verlangte, sie möge in Berncksichligiing ihrer religröw» Bedürfnisse einen Thcil von den Beiträgen, die ihre Mitglieder zur Gemeindekasse zahlen, fiir deren Besriedignng verwenden. da Ihat die Gemeinde m ihrer Antwort, als wenn eine Genosienschan mit einem religiösen Bedsir-msse gar nicht ertstirto. So ist denn die für eine freiere religiöse Ansicht zmammeiige trete,,e neue «öS mde seit Jahren ans ihre eignen .Hraste an gewiesen, nüterhali einen EnünS, eine ReligionSichnle uns E»l< In.sbeamten ans eignenMiiteln irnd ibre Mitglieder zahlen brö zur Stunde N0ih anl-erdem ihre Beiträge zur alten Gemeinde. Vir glauben daher, da) die Geiiossensibast in nicht minder ehreiwoller Weise als die neue Gnneinde zu Magdeburg lang) de» Beweis geliefeit. da) der Ralionaüsmns e,:ie gemeinde bil drnde nnd erhaltende .'lrafi besive, da) er, wenn anw an Fanatismus der Dethoiorte »achst.-hend, doch an .'kraft seine Anhänger zur Znnigkeit nnd dn»aebang zu begeistern, l,e ber welteni überlreffe. Welcher lebenskränigen Sninnsteliing diese »eno Reformgenieinde entgegengehen werde, na-hdei» sie von der .Vast doprelter Beiträge nnd lSAdohser besreiet sein wird, lä)t sich ans dem bisherigen folgern. Wir sind nm das Sin porbluben undvistarken dieseri-sinn.uwe gar nicht hesorgt, wenn säinmtliihe ihr ungehörigen '.Ritgtieder nur von dem gesealtchen Siana der Dinge genau sich lniterribtei, nnd wgsen, ran der Staat rbce Sristeuz ni>ht hindern wolle, die alte i'-'eineinbe sie nicht binicrn könne, da) die Macht leinen bösen Willen n»d der böse Wille keine Macht habe. Sine Vt'eforrirgolnoilrdo iu BZrou. G f i j t r. (der Oder im Zailnar.f Wie man hier allgemein versichert, soll in Wien eine Resormgemernoe sich gebildet haben niD ein gewitser s?err Albert Sohn als Prediger bei derselben angestellt worden fein. - l>r. Geiger hat sich rriirgst uns der tanzet sehr nnllinwnndctt über gcwiise Kategorien der Speisegesehe, ne hm! ich über m-rp und TJ3 ausgesprochen.