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Der Israelit des neunzehnten Jahrhunderts · 1846-04-12 · Heft 15 (12.4.1846) · page 1

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Journal
Der Israelit des neunzehnten Jahrhunderts
Volume
7 (1846)
Issue
Heft 15 (12.4.1846)
Date
1846-04-12
Page
– (sequence 1)
Language
German
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& e r Israelit des n e u n zehnte n I a h r h u n d e r t s. Eine Wochenschrift für die Kenntintz und Reform des israelitische» Lebens. Redigirt und kerausgegeben M. Heß, Großberzogl. Weimar'schem Land - Rabbinen zn Eisenach. Zu beziehen durch alle Postämter und Buchhandlungen. Preis für den ganzen Jahrgang, ohne das Literatnrblan lvon welchem rede Loche ein halber Bogen in groß Quart erscheint) 3 , mit Mimlinn 5 «f. Anzeigen für cic gespaltene Zeile 6 a,\. Nr. 15, Sonntag den 12. April VII. Jahrgang. Ueberblick. Haupt-Artikel: Anruf der Gemeinde der West-Lonvon-Synagoge. (Schluß.) — Geschichte -es Tages: Frankfurt a. M.: Jüdische Zustände. — Nachlese aus den Zeitungen. — Erklärung an Hrm Di*. Aub. Inhalt des Literatur-Blattes: Recenston von vr. Geiger über Zunz, zur Geschichte und Literatur. (II. Artikel.) (Schluß.) Anruf der Gemeinde der West - Londons Synagoge, auch genannt Burton-Streets Synagoge, britischer Juden an ihre Brüder in Israel durch das vereinigte Königreich. (Schluß.) Was nun den ersten Tbcil dieses Paragraphen betrifft, welcher versichert, daß die unter den Juden üblichen Gebete und Segenssprüche wären ««geordnet und bestimmt von den Weisen der großen Synode, so ist cs jedem Gelehrten bekannt, daß demselben die Tbatsache geradezu widerspricht; in Betreff des letzter» Theils (welcher behauptet, daß das gesammte Haus Israel stets an denselben Gebetformen festgehalten), so kann Jedermann, ob Gelehrter oder Nicht, der nur lese« kann, dessen äußerste Unrichtigkeit einseben, wenn er nur die üblichen Gebetbücher der deutschen und portugiesischen Juden (deren geistliche Häupter vereinigt das in Rede stehende Papier unterschrieben) prüft, und ihre vielfache Verschrcdcnheitcn wakrnimmt. Will nun der Oberrabbiner das als wahr behaupten, was so offenbar von Falschheiten voll ist? Will er das, wie thut er dessen Wahrheiten dar? Will er es nicht, wie rechtfertigt er es, daß er eine Urkunde, die sich auf den gröbsten Jrrtbum gründet und stützt, so nachdrücklich geltend macht, und dies noch sogar über die Absicht ihrer ersten Urheber hinaus? Wie kann wiederum vr. Adler sein Verfahren mit der Thatsache vereinigen, daß unter dem Rabbinate des vr. Hirschel eine Vermählung ganz desselben Charakters, wie die, welche neulich verboten wurde, wenn nicht die betreffende Braut der West-London-Synagoge entsagte — daß ein solches Ebebündniß ohne Einwanv gestaltet wurde? Wenn anstatt vr. Adler zu wählen, den sein Beförderer als einen Mann ausgab von vorzüglich versöhnender Natur, die jüdischen Gemeinden irgend einen Rabbiner gewählt

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