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Der Israelit des neunzehnten Jahrhunderts · 1845-09-07 · Heft 36 (7.9.1845) · page 1

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Journal
Der Israelit des neunzehnten Jahrhunderts
Volume
6 (1845)
Issue
Heft 36 (7.9.1845)
Date
1845-09-07
Page
– (sequence 1)
Language
German
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Der Israelit des neunzehnten Jahrhunderts. Eine Wochenschrift für ' die Kemrtnift und Reform des ifraekitifchen Lebens. Redigirt und herausgegeben von l»r. M Heß, Großherzogl. Weimar'schem Land - Rabbinen zu Eisenach. Zu beziehen durch alle Postämter und Buchhandlungen. Preis für den ganzen Jahrgang bfi 15 oder 3^. Anzeigen für die gespaltene Zelle 6 - Nr. Sonntag -en V. September L84L VI. Jahrgang. Ueberblick. Haupt-Artikel: Die Rabbiner-Versammlung in Frankfurt a. M. — Geschichte des Tages: Frankfurt a. M. : Briefe über die zweite Rabbiner-Versammlung. (V.).— Breslau: Die Rabbiner-Versammlung. — Aus der bairischen Pfalz: Die pfälzischen Rabbiner. — Miscellen. — Literarische Anzeigen. — Die Rabbiner-Versammlung in Frankfurt a. M. Sechster Bericht.*) Nachdem in der Nachmittagssitzung vom 21. Juli die Versammlung einstimmig mit dem Commissionsberichte die Wiederholung der mffy rua» verneint hatte, ward zu der beschlossenen Debatte über das Muffaph u. resp. die Opfergebete geschritten, in welcher nacheinander folgende Mitglieder sprachen: Heß: In Rücksicht auf die Kürze der Zeit und die Wichtigkeit der Gegenstände, welche noch von der Versammlung zu erledigen seien, habe er bei dieser Frage mit Mehreren für eine bloße motivirte Abstimmung sich ausgesprochen. Um so mehr fühle er sich verpflichtet, sich seinestheils bei der nun einmal beliebten Debatte ') Wir glauben schon fetzt bemerken zu müssen, daß der achte Bericht schon den Schluß der Verhandlungen bringen wird. ganz kur; zu fass-«. Er beschränke sich daher, darauf aufmerksam zu Aachen, daß alle Propheten den Opfern nur eine untergeordnete Bedeutung geben, ja Ieremiab sie in der bekannten Aeußerung qj’nn« nx \m:n ab pan nty? nm by ansm p«D anix »wänn ona anw 'N'nr offenbar nur als eine Akkomodation an die damaligen Volksbegriffe ansehe. Das fortgeschrittene Bewußtsein der Gegenwart sei aber entschieden gegen die Herstellung des blutigen Opferdienstes;'»uhd^ auch den Strengortbodoren sei es mit dem Glauben daran nicht Ernst, indem sie hiefür Nichts thmr, während es ihnen doch bei den reichen Mitteln und Verbindungen welche ihnen zu Gebote stehen, ein Leichtes wäre, die Erlaubniß zum Opfern an den ehemaligen Stätten auszuwirken, sie hiezu auch nach jenem Ausspruche: ronp rc. ruitwn nemp ru»öt ruaErn weil, »jsd anpon namp Tnys ntoa verpflichtet seien. Löwengart: Er müsse sein Bedauern ausvrücken

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