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Der Israelit des neunzehnten Jahrhunderts · 1844-08-18 · Heft 33 (18.8.1844) · page 1

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Journal
Der Israelit des neunzehnten Jahrhunderts
Volume
5 (1844)
Issue
Heft 33 (18.8.1844)
Date
1844-08-18
Page
– (sequence 1)
Language
German
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Der Israelit des neunzehnten Jahrhunderts. Eia- Wochenschrift für die Kenntniks und Netorm des israelitischen Kebens. Redigirt und herausgegeben von Dr. M. Heß Großherzogl. Weimarschem Land-Rabbinm in Eisenach. 9fc. 33 Sonntag, -en 18. A^nguft 1844. V. Jahrgang. u e b e P b r i ek. HauPtauffatz: Literarisches aus Breslau. — Geschichte des LageS: Von der Spree: Frankelsche Zeitschrift. Breslau: Anfrage über die Aufhebung des Kol-Nidre; Bildung einer Synagogengesellschaft; Anklang des Stern'schen Sendschreibens; Lehr- und Lesevcreiu; Entgegnung auf die Anfrage über die Aufhebung des Kol-Nidre; Synagogenordnung. Vom Rhein: Jost'» Geschichte der Juden; Arbeiter-Aufstände in Schlesien und Prag. Frankfurt a. M.: Liturgische Neuerungen; Beschneidung-- frage. Frankfurt a. M.: Aehnlichkeit zwischen L. Zunz und vr. L. Zunz; Stein. — Anzeigen. ILiteeaeLsches aus Breslau. Das vierte Heft der Geiger'schen Zeitschrift, das nunmehr den 5. Band schließt, liefert des Interessanten so viel, daß wir uns nur auf eine kurze Anzeige beschranken müssen. — Die Abhandlungen geben blos den Schluß von Saalschütz Aufsatz „der Monotheismus in sittlicher Beziehung S. 391 — 95. Reicher ist die Bibliographie bedacht worden. 1) „Die Schriften des Isaak ben Hiath von vr. Derenburg in Paris" (S. 396 — 412). Der Herr Verfasser bewährt auch hier wieder seinen Ruf als tüchtiger Kenner der jüdischen Literaturgeschichte, zu deren Studium ihm die Schätze der pariser Bibliothek reiche Ausbeute verschaffen, und die Herr D. auch zu der vorliegenden Arbeit benutzt hat. Js. b. Giath geboren zu Lucena 1094) wird nach seiner rabbknischen, poetischen, grammatischen und exegetischen Thatigkeit aus dem spärlichen Ueberreste seiner Werke geschildert. Auf eine interessante Bemerkung Geiger's zu einer Note des Verfassers (S. 409) wollen wir beiläufig aufmerksam machen, als deren Resultat sich ergiebt, daß mehrere Grammatiker und Ercgeten des Mittelalters das Patach der 1. und 2. Person des Päteriti der Verba i'y lang wie Kamez ausgesprochen haben müssen, wodurch auch die dunkele Stelle des Kusari II. 78 und 80 das gehörige Licht erhalt. — 2) „Schimschon, ein Lexikograph in Deutschland, von vr. Geiger" (S. 413 — 30). Dieser, bisher den Bibliographen ganz unbekannt, muß nach G. in dem letzten Drittel des 12. oder im Anfänge des 13. Jahrh. gelebt haben. Eingeleitet wird diese Arbeit durch eine kurze aber doch lehrreiche Uebersicht des grammatikalischen und exegetischen Studiums in Deutschland um jene Zeit. — Nicht minder interessant ist: 3) „Nissim ben Jacob v. O. H. S.... r" sSchorr^ (S. 431 — 45), der so manche luftige, wenn auch scharfsinnige Hypothese Rapoports beseitigt. — Unter der dritten Rubrik „Nachrichten^ (S. 466 — 77) erhalten wir einen vierten Artikel „jüdische Zeitschriften" vom Herausgeber. Hat G. in dem dritten Artikel auf eine eben so milde als geistreiche Weife die deutschen periodischen Schriften geschildert, so führt uns der vorliegende die ausländischen in scharfer Cha-

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