Der Israelit des neunzehnten Jahrhunderts
- Journal
- Der Israelit des neunzehnten Jahrhunderts
- Volume
- 5 (1844)
- Issue
- Heft 1 (7.1.1844)
- Date
- 1844-01-07
- Page
- – (sequence 1)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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Der Israelit des neunzehnten Jahrhunkert's. Eine Wochenschrift für die Aenntnils «nd Nekorm des I»denth«ms. Redigirk und herausgegeben von Dr. M. Heß, Großherzogl. Weimarschem Land-Rabbinen zu Stadt-Lengsfeld bei Eiseuach. Nr. 1. * Sonntög, |en ». Januar. 1844. V. Jahrgang. Zur gefälligen Stotiznahme. edr* Wie die verehrlicheu Leser sehen, erscheint nunmehr diese Wochenschrift in der doppelten Ausvehj^vng, ohne daß wir den Preis derselben um mehr als 1 Thlr. 10 Sgr. erhöht haben, und es ist dieselbe also für den geringen Betrag von 3 Thlrn. jährlich und 1 Thlr. 15 Sgr. halbjährlich zu beziehen. Zur Empfehlung desselben haben wir nMs weiter hinzuzusügen nothig. Ihre edle Tendenz, wie ihre gediegene Haltung habess ihr bereits einen sehr ansehnlichen Leserkreis^Erschafft und dem Herausgeber die Mitwirkung der besten Kräfte zugesichert. Auf eine besonders erfreuliche Weise hat sich aber die Anzahl der Correspondenten vermehrt, wie dieses schon die Leser aus der gegenwärtigen Nummer entnehmen können. Wir bitten daher nur noch, die Bestellungen recht bald bei der nächstgelegenen Poststelle oder Buchhandlung zu bewirken, damit die Größe derMuflage darnack»hestimmt werden kann. Auch werden Annoncen aller Art, die bei der großen Anzahl der Abonnenten die vielfältigste Verbreitung fiEn, ausgenommen und mit 1 Sgr. 3 Hlr. für die gespaltene Zeile bereOut. Hersfeld (in Kurhessen), den 7. Januar 1843. F. Schuster. Ite-er die Autonomie -er Rahbine« und -SH Princip -er jüdischen Ehe. Gin Seitrag zur Verständigung über einige das Judentum betreffende Zeitfragen von Br. Salomon Holdheim, Großherz. Mecklenburg-SchwUin'schem Landes-Rabbinen. Schwerin, Kürschnersche Buchhandlung. Freudig eröffnen wir mit der Anzeige dieser Schrift unseres wnckeren Holdheim den fünften Jah^ang unserer Zeitschrift; denn sie bildet in derThat ein Ereigniß, ja eine Epoche in der Weiterentwickelung des.JudenthuM, in seiner Befreiung von allen unreinen Elements) die sich ihm anaesetzt, in seiner Zurüc^uhrung acks'seinen erhabenen göttlichen Gehalt; sie ist ganz dazu geeignet, es seiner w?!hren Bestimmung naher zu führen, über seine Zukunft, über sein ewiges und göttliches Leben auf die glücklichste Weise zu entscheidend Denn jmmer und ewig ist es doch die Frage nach dem reinen, sittlichen Kern des Judenthums, die'Forderung, jaß es diesen immer »sehr entfalte, immer »Ihr von den fremdartigen Stoffen befreie, die sich ihm beigemischt, wovon seine Wahrheit, wovon seine Anerkennung als Religion der Menschheit/» wovon'seine AVirksamkeit für und unter Menschen — uno däzu ist ja die Religion zMErde gekommen, dazu diese Himmelstochter den^Geschlechte der Unsterblichen geschenkt worden! — abjMgt. Zwar sagt man, es käme darauf nichts an, es könne der Israelit außer den reim sittlichen Gesetzen und außer denjernstm Zeremonieen, die menschlich hohe Erinnerungen zum Zwecke haben, die ihm die Gründung und providentielle Bildung seickbs Volkes als Träger des höchsten, reinsten