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Der Israelit des neunzehnten Jahrhunderts · 1841-01-11 · Heft 14 (11.1.1841) · page 1

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Journal
Der Israelit des neunzehnten Jahrhunderts
Volume
2 (1840-1841)
Issue
Heft 14 (11.1.1841)
Date
1841-01-11
Page
– (sequence 1)
Language
German
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Der Israelit d e S ncunzchnkcn tzahrhundcrls. Ein Wochenblatt für die Kenntniß des israelitischen Lebens, besonders in religiös-kirchlicher Beziehung. Herausgegeben von vr. M. Heß, Land-Rabbinen zu Stadtlengsfeld, im Großherzogthum Sachsen-Weimar-Eisenach. Nr. 14. Sonntag den LI. Januar 1841. II. Jahrgang. . Motto: Entschieden, freisinnig, muthvoll und wahr. - rran pirn Gebete und Gesänge, ZUM Gebrauche bei der öffentlichen Andacht der Israeliten. Oder: Bausteine zur Auferbauung eines veredelten Synagogengottesdienstes. Erste Lieferung: Neujahr und Nersöhnungstag. Herausgegeben von Leopold Stein (Rabbiner in Burgkundstadt). Erlangen, bei Ferdinand Enke. 184V. (Schluß von Nr. 13.) Wie glücklich Herr Stein die Anforderungen, welche er an die Uebertragung der hebräischen Poesieen, wie an die Abfassung deutscher Gebete und Gesänge stellt, selbst beftiedigt, mögen folgende Auszüge aus seiner Schrift beweisen: Aus dem Gebete nach der Predigt am Neujahrs- Abend. "Mit Betrachtung unseres Wandels wollen wir das scheidende Jahr beschließen; mit guten Vorsätzen für die Zukunft wollen wir das kommende empfangen. Denn mit jedem Jahresschlüsse drängt sich uns der Gedanke mehr auf, wie vergänglich unser Leben sey, und welch' eine kleine Spanne uns noch zugemessen. Und darum find uns die ersten Tage eines jeden Jahres, Tage des Ernstes, Tage der Buße und der Bekehrung vor Dir, o Gott Diese Zeit ist auch jetzt wieder herangekommen, diese heilige Zeit, in welcher wir unser Herz reinigen und von neuem Deinem Dienste weihen sollen. :,:O lehr' uns zählen diese Tage, damit wir gewinnen ein kluges Herz!:,: Gnävig schau' auf uns nieder, wenn wir zu Dir stehen. Erhöre u isere Bitten und schreib' uns ein zum Leben und zur Seligkeit. Laß uns, o Gott, der Du Jeden unterstützest, der sich von seinen Fehlern reinigen will, laß uns an jedem dieser Tage Dein Haus getröstet und erleichtert verlassen, bis Du am Zehnten Dich herablassen wirst, um Dich wieder ganz mit uns auszusöhnen. Der Strahl Deiner Gnade möge von Deinen Höhen Herabkommen, unser Herz zu entzünden, und unser Gebet Möge wieOpferdust zum Wohlgefallen vorDir emporsteigen. Amen." Aus Nr. 6. „Eiri Wechselgefanz. (Aus dem Hebräischen). •(pnü ]n«) 1. Ich rühm' des Schöpfers Gnade, Der heute prüft des Menschen Pfade. 2. Gottes Majestät ist groß. Seine Güte grenzenlos. 3. Er herrscht von seinen Höhen; Wer darf ihm straflos widerstehen? 4. Allen Frommen ist er mild, Waisen, Wittwen Schirm und Schild. 5. Schön ordnet' er das Ganze, Hochthronend dort im reinsten Glanze." Aus Nr. 13. "Die Ordnung beim Schophar- Blasen. nsw njrpn "ho Ein Gesang vor der Handlung. 1. Hört, die Posaune tönt mit Macht

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