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Dibre Emeth · 1900-01-01 · 11 (1900) · page 6

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Dibre Emeth
Volume
56 (1900)
Issue
11 (1900)
Date
1900-01-01
Page
– (sequence 6)
Language
German
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66 ,' Unser Bericht macht'uns jedoch auch mit Leutenbekannt, welche der erkannten Wahrheit einen weiteren Einfluß auf ihr Leben einräumten. Ein ehemaliger Atheist, dessen Frau schon früher dem Evangelium zugethan war, freut sich jetzt seines HEilandes und sieht mit seiner ganzen Familie der Taufe entgegen. Eine Längerin, welche der Vorsteherin der Lchriftenniederlage in Warschau die Bekanntschaft mit dem Heilswege verdankte, sprach mit Thränen von dem ihr hierdurch widerfahrenen hohen Glück und von ihrem Entschluß, der Airche beizutreten. Eine Missionarin in London, wo die meisten Taufen (J6) stattfanden, durfte einer jungen Jüdin während der gemeinsamen Leereise zum Glauben an den Erlöser verhelfen und erlebte , es dann, daß dieselbe ihren Glauben bei der Taufe bezeugte. Eine von ihr unterrichtete Greisin starb vor Empfang des Lakraments. Unter dem Ropfkiffen der Entschlafenen, die mit ihren Rindern oft von IEsu geredet hatte, fand man ein Matthäusevangelium. In Lemberg ließ sich ein Zionist taufen, welcher ein Regierungsamt bekleidet. Derselbe hatte seine Parteigenossen stets gedrängt, IEsum zu ihrem Haupt zu machen, da dieser allein den: Zionismus Gelingen verschaffen könne. Nach seinen: Übertritt wurde er von der Partei -ausgeschlossen. Aus Bistritza in Liebenbürgen wird die Taufe eines Mannes gemeldet,, der früher ein fanatischer Talmudist war, Auch im letzten Jahr gab sich neben der Hinneigung zun: Evangelium ihr Gegenteil kund. In Jassy verbrannte ein Jude das N. T. seines "Lohnes, welcher als Soldat eingezogen worden war. Aber der junge Rrieger kaufte sich alsbald einen Ersatz, da er nicht ohne Gottes Wort fein wollte. In Manchester mußten Versammlungen int Freien infolge. anhaltender Störungen aufgegeben wexden. Die Veranstalter wurden von den Juden mit faulen Eiern und Steinen beworfen. Dagegen konnten Ltraßenpredigten in London trotz heftigen Widerspruchs foxtgeführt werden. Tiefen Eindruck machte hier der plötzliche Tod eines jüdischen Handwerkers, welcher zu den Gegnern der Mission gehörte. Der Mann rief bei einer Versammlung den Rednern zu: .„In'-der nächsten Woche dürft Ihr nicht kommen." Als sie des Verbotes ungeachtet - in. der folgenden Woche den gewohnten Gottesdienst abhielten, konnte, er sie hieran nicht mehr verhindern, da er bereits begraben war. In Damaskus that der Oberrabbiner die Mission, in den Bann. Ebenso wurde von einigen Rabbinern in Ispahan über die Eltern der die Missionsschule besuchenden Rinder der Bann verhängt. Doch wird diese Maßregel unsere Arbeit nur kurze Zeit hindern, wie ja. auch der Therem in Jerusalem bald seine Rraft verlor. Besonders hatten Getaufte unter jüdischem Haß zu leiden. Eine Frau in London mußte alles, was ihrem Herzen teuer war, verlassen, als sie sich entschlossen hatte, IEsu nachzufolgen. Ein Mann wurde ebendaselbst um seines christlichen Glaubens willen dermaßen verfolgt, daß er zweimal die Wohnung wechseln mußte. Ein anderer büßte seinen Platz in einem dortigen Geschäft ein, als seine Taufe bekannt, wurde,

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