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Dibre Emeth · 1900-01-01 · 8 (1900) · page 6

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Dibre Emeth
Volume
56 (1900)
Issue
8 (1900)
Date
1900-01-01
Page
– (sequence 6)
Language
German
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62 aber eure Blicke werden nie auf der Rrone des Lebens ruhen, es sei denn, daß ihr von neuem geboren werdet. Ihr könnt die Lieder von Aion hären, die man hienieden singt, aber das Lied Moses und des Lammes wird kein unbeschnittenes Ohr jemals hören; die Alänge dieses Liedes werden nur die Ohren derer entzücken, die von neuem geboren sind. Ich glaube IEsu von Nazareth mehr als den ungläubigen Menschen, die uns sagen, wir haben nicht nötig, von neuem geboren zu werden." Eine andere Rede ist ein gewaltiger Weckruf zur Arbeit im Reich Gottes. „Gott hat für jedes von uns etwas zu thun. Laßt uns alles thun, was wir können! Rönnen wir nicht ein Leuchtturm sein, so wollen wir doch ein Talglicht werden. Besser ein wenig Licht als gar keins." „Warum sind manche Thristen so kalt? Weil sie immer einnehmen und nie etwas ausgeben. Geht und streut den heiligen Samen weiter aus! Statt daß nur ein Prediger zu s000 Personen spricht, sollten Tausende gehen und das Evangelium verkündigen." „Wenn der Sohn Gottes Zeit hatte, einer einzigen Seele zu predigen (Ioh. 5 und q), kann nicht jedes von uns hingehen und dasselbe thun? Es ist traurig, daß wir uns fürchten, mit den Leuten über ihre Seele zu reden. Wir wollen Gott bitten, daß Er" uns Gnade giebt, diese Menschenfurcht zu überwinden." „Wir müssen nicht warten, bis wir große Dinge thun können." Eine fromme junge Dame nahm sich eines verwahrlosten Rnaben liebreich an und führte ihn zu IEsu. Als der Rnabe bald darauf von einem Eisenbahnzug überfahren wurde, bekannte er vor seinem Ende, daß er als Ehrist sterbe. „Was für ein edles Werk hat jene Dame gethan! Wie teuer mußte ihr die Erinnerung daran sein I" „Ich habe eine Regel befolgt, die mir sehr zum Nutzen gewesen ist. Ich habe es mir zur Regel gemacht, keinen Tag vorübergehen zu lassen, ohne mit irgend jemand über das fjdl seiner Seele zu sprechen. Wenn sie das Evangeliuin nicht aus dein Munde eines andern hören, so hören es auf diese Weise 365 Personen in einem Jahre aus meinem,Munde." Wir schließen mit Auszügen aus der Rede, welche die Überschrift tragt: „Ehristus alles in allem." Moody unterscheidet hier 3 Arten der Bekanntschaft mit Ehristo. Vielfach weiß man von ihm nur durch Hörensagen oder infolge einer oberflächlichen persönlichen Berührung, aber nur der kennt Ehristum wirklich, der sich mit ihm gründlich beschäftigt. „Er ist geoffenbart worden, daß Er unsere Sünden wegnehme, und so müssen wir ihn vor allem ansehen als unfern Retter von Sünde. Alle heidnischen Religionen lehren die Menschen sich zu Gott emporarbeiten, aber Ehristi Religion zeigt uns Gott, wie Er zu den Menschen herabkommt, um sie zu retten." Aber in Ehristo kommt Gott auch als Befreier von bösen Lüsten und als Erlöser, der uns zurückkauft. „Ehristus ist unser Weg. Er ist auch das Licht auf dem Weg. Wenn wir unten im Thals sind, wo Nebel und Finsternis herrscht, so wollen wir nur ein wenig höher steigen, näher zu Ehristo kommen." „Es stolpern viele Leute über die Unentschiedenheit derer, die sich als Ehristen ansehen lassen. Ein

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