Dibre Emeth
- Journal
- Dibre Emeth
- Volume
- 54 (1898)
- Issue
- 10 (1898)
- Date
- 1898-01-01
- Page
- – (sequence 8)
- Language
- German
- Belongs to
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80 Anstalt zur Besserung für sittlich verkommene jüd. Mädchen einem tatsächlichen Bedürfnis entsprechen würde. (Ebd. No. 27.) — Ach, cs ist ein in Finsternis und Aberglauben taumelndes Volk (Das jüdische Volk in Galizien). wer doch in dieses Dunkel Licht brächte! . . Daß das mittelalterliche Lhrderwesen zur geistigen und körperlichen Degeneration beigetragen hat, wer wird es zu leugnen wagen? .. wir wollen nicht alle Schuld von den Juden abwälzen; besonders die Einflußreichen unter ihnen haben schwer gesündigt. (Ebd. No. 32.) ZSücheröerichl. R. Rosenberg, Konstantinopel: <£. Leitner, Gedanken zur Asfaire Dreyfns. 24 5. 25 pf. — Operative J. 0. J., London: J. Lotka, Israel’s Eeturn. 16 S. — Christi. Zeitschriftenverein, Berlin: \) I. de le Roi, Aus der Geschichte einer Marranen-Familie. S. 2) G. h. Dalman, Christus der Gekreuzigte. S. Je 5 Pf. — E. Roemke & Lo., Köln a. Rh.: Fr. Stolle, hosianna. Kleiner Missions-Liederschatz für Freunde Israels. ^36 S. \ Mk. Geb. j,25 Mk. — Verlag der D. E.: \) w. Becker, PN IIPNP wir haben seinen Stern gesehen. 6 S. 5 pf. 2) Derselbe, Das Menschenopfer bei den Israeliten. S. pf. Briefkasten. hrn. Dr. h. Die jüd. Innere Mission bedarf in mancher Einsicht der Erweiterung, warum geschieht so wenig für Schrifteuverbreitung? Ein Berliner jüd. Feuerwehrmann beklagte sich einem Christen gegenüber, welcher ihm und seinen Kameraden gedruckte predigten anbot, bitter darüber, daß es nie einen: frommen Israeliten in Berlin eingefallen sei, ihn mit geistlicher Nahrung zu versorgen, wie nötig wäre es namentlich, daß Sie die beste Schrift, die Sie besitzen, das A. T., oder doch Teile derselben, z. B. den psalter, unter Armen und Reichen eifrig verbreiteten! Die Bekanntschaft mit btefetn ehrwürdigen israelit. Nationalheiligtum scheint in Ihren Reihen vielfach eine recht mangelhafte zu sein. Jüngst berief sich ein jüd. Kaufmann, den ich besuchte, auf das Gebot 2. Mose 20, 7 zum Beweise für seine unerhörte Behauptung, daß man sich nach Gottes ausdrücklichein willen nicht näher mit Gott beschäftigen, daß man Gottes Namen überhaupt nicht aurufen dürfe. Dabei hielt er dies biblische Gebot für eine talmudische Vorschrift, vielleicht könnten Sie der religiöser! Unwissenheit auch durch Einführung von Kindergottesdiensten im Gruppensystem begegnen. Sollte es nicht möglich sein, daß sich Freiwillige beiderlei Geschlechts unter Leitung eines Rabbiners oder Lehrers am Sonnabend oder Soniitag eine Stunde lang der Unterweisung von Kiiidern in der alttestamentlichen Geschichte widmen? Wie den Kindern, so könnte auch den Erwachsenen, die sie uiiterrichten, hieraus ein reicher geistlicher Gewinn erwachsen. Durchschlagend wird freilich keins der angegebenen Mittel wirken, solange es nicht im rechten Geist, in demü.igein Gehorsam gegell Gottes Offenbarungen und vornehinstell Offenbarer, angewandt wird. Um wahres religiöses Leben zu weckell, müssen Sie es zuerst selbst von Jesil, dem Sohne Gottes, empfangen (\ Joh. 5, u f.). Unendlich viel wichtiger als die Revision des Prozesses Dreyfus ist diejenige des Prozesses Jesu. Je früher Israel an diese Arbeit herantritt, je früher es erkennt, daß am ^5. Nisan des Jahres 30 n. Lhr. ein Unschuldiger für die Schuldigen gelötet worden ist, je früher es das Bußgebet Jes. 53 im Blick auf Jesunl von ganzem Kerzen nachbetet, desto eher wird es eine Wiederbelebung der Gesamtheit erlangen und so befähigt werden, die welterneuerulig herbeiznführen, von welcher Rönl. u ge weissagt wird. Empfangsbescheinigung. pr. B.-h. Fr. P. A.St. 2. P. D.-N., P. D.-St., P. S.-B. je 3. P. D.-Stb. 3,20. hr. M.-St. 5. Sup. D.-I. 6,50. Aus Gerl.: ^'r. h. jo, Missions verein \2, Abonnenten 38+j. Koll. in Schlichten 2,50, Zillhausen 8, Gerlingen ^5,59. Naumburg a. S. 20,20, Kornthal 85. herzlichen Dank! Herausgeber: Prediger w. Becker, Friedenau-Berlin, Hauffstraße *3. Verlag: Goßnersche Missionsbuchhandlung, Friedeliau-Berlin. Iahrespreis: 60 Pf. Druck von g windolff. verli» i^.VV. LknrlotUnül oße 88.