Dibre Emeth
- Journal
- Dibre Emeth
- Volume
- 54 (1898)
- Issue
- 7 (1898)
- Date
- 1898-01-01
- Page
- – (sequence 8)
- Language
- German
- Belongs to
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56 Stimme treibt manchen in die Verzweiflung. Liner von ihnen antwortete auf die Frage eines Missionars nach der Ursache der zahlreichen Selbstmorde: „was sollen wir machen, wenn die Worte der Brust nicht aufhören, wenn der Streit und die Furcht im Innern das Herz nicht zur Ruhe kommen lassen? Dann sagen wir zu der Mutter, die uns geboren hat: „Leb' wohl! wir sind gegangen/' Und dann eilen wir, das; uns niemand findet." Der Missionar predigte nun von dem, der den Tod des Sünders nicht will, der seinen Sohn gesandt hat, daß die Kerzen Ruhe finden. Lin Schüler, der die christliche Schule schon zwei Jahre lang besucht, äußerte sich über die Stimme des Herzens folgendermaßen: „Früher schrie sie ein ganz klein wenig, wenn ich merkte, daß andere von meiner Schuld wußten, und ich dachte dann: hätte ich es doch nicht gethan! Jetzt aber ist die Stimme dick: sie hört garnicht auf, sie sagt mir immer die Gebote, und ich fürchte mich." Der Schüler redet daher oft die Wahrheit, wenn er auch eine Strafe zu befürchten hat. Micheröerrchi. Westdeutscher Buch- und Musikverlag, Köln a. Rh.: i) B. A. Läna, Unparteiisches über die Iudenfrage. 30 S. 40 Pf. 2) I. £7. w., vier geistliche Duette usw. 16 S. 50 pf. 3) L. h. Spurgeon, Alle zu Christo Kommenden willkommen! 16 5. 30 Pf. — R. Rosenberg, Konstantinopel: G. P. wallace, Der Herr, der Gott unserer Väter. 24 S. — A. B. Überwasser: A. Frank, Die Erlösung, geschildert in Wort und Bild. 16 S. 100 Lx. 3,50 Mk. — I. F. Steinkopf, Stuttgart: Th. Seufzer, Der Brief Pauli an die Rönier. {62 S. 1,40 Mk. — Anstalt Bethel bei Bielefeld: Prozeß der A. B. gegen paßler (Kadnar). 58 S. 10 Pf. Wrieflrasterr. Ar. S. „Die predigt war schön" ist ein zweifelhaftes Lob. Line Predigt soll nicht nur ästhetisches Wohlgefallen Hervorrufen, sondern die Zuhörer ethisch-religiös beeinflussen. In dieser Beziehung ist vorbildlich, was Apg. 14, \ von Paulus und Barnabas erzählt wird: „Sie redeten so, daß eine große Menge Juden und^Griechen gläubig wurde." Krrr. L. völlig neu sind die Gedanken von 5). Drummonds Buch „Das Naturgesetz in der Geisteswelt" keineswegs. is^i schrieb I. T. Beck in seiner „Christ!. Lehrwissenschaft" (S. 136): „Die sog. moralische und physische weltorduung ist nicht zweierlei. . . So ist es dasselbe Gesetz der Saat und Ernte, das im Leben des Menschen wie auf seinem Acker sich geltend macht, Gal. 6, 7 f. Malth. \2, 33 ff. Ls ist Line göttliche oder Wahlordnung Grund feste der physischen und moralischen Welt." Aber schon vor Beck, wie dieser selbst hervorhebt, erkannte M. I. Roos sgest. teo3), daß Gott nicht nur bei leblosen Dingen die Rechen- und Meßkunst aufs feinste angebracht hat, sondern auch bei der Regierung vernünftiger Geschöpfe alles nach dem Gehalt feiner Ehre und nach der sittlichen Beschaffenheit der Geschöpfe zählt und abmißt, (wem fällt hierbei nicht Dan. 5, 25 ff. ein?) Ja, bereits die pythagoräische Philosophie fand in der Geisteswelt das Naturgesetz wieder. Empfangsbescheinigung. hr. L.-B., P. B.-v., P. w.-h., P. R.-B., Dech. K.-L.Frl. M.-L. je 0,80. Frl. K.-S., Insp. M.-L). je \. Fr. P. Sp.-H., Frl. Bl.-Sp. je 2. Fr. Dr. V.-D.. Miss. Fl.-K. je 5. Koll. in Moabit 10,17. Verein der Fr. P. £7. in Schweidnitz 60+^- Anstalt Bethel (aus Amrum) 78,15. Ldzardistiftung-Hamburg 100. herzlichen Dank! Anerbieten. Der Herausgeber dieses Blattes ist stets bereit, Israeliten unentgeltlich in der christlichen Religion zn unterrichten. Herausgeber: Prediger w. Becker, Friedenau-Berlin, Hauffstraße 13. Verlag: Goßnersche Missionsbuchhandlung, Friedenau-Berlin. Iahrespreis: 80 Pf. Druck von ). windolff, Berlin S.W., Lharlottenstraße 88.