Dibre Emeth
- Journal
- Dibre Emeth
- Volume
- 51 (1895)
- Issue
- 7 (1895)
- Date
- 1895-01-01
- Page
- – (sequence 8)
- Language
- German
- Belongs to
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56 Buch durchgesehen und viele iDruckfehler gefunden. Der Gehilfe gab darauf eine andere Ausgabe, während dessen kam schon wieder ein neuer Diener vom Palaste und bestellte eine Ausgabe des Neuen Testaments mit großen Buchstaben. Seither studieren der Kaiser, die Kaiserin-Witwe und andere Mitglieder der Kaiserlichen Familie in der heiligen Schrift. Aus der jüdischen Presse. wenn uns die Schrift als ein Priestervolk bezeichnet, so will ste uns damit die Pflicht auferlegen, die Reinheit der Hände, die Lauterkeit der Gesinnung zu bewahren. Erfüllen wir diese Pflicht? Können wir uns dessen rühmen, immer in unserm öffentlichen Auftreten eine weise Zurückhaltung beobachtet zu haben? (Allg. Ztg. d. Iud. *895, No. 4.) 2. Der . . Schar der jüdischen Gelehrten . . bereitet Maybaum mit seinen . . Schristerklärungen ein wenn möglich noch größeres Vergnügen (!) als mit seinen Predigten. (Lbend. Gegen 2. Tim. 3, *6 f. und 2. Petri \, 19 ff.) 3. Gerade an dem Tage, wo mit dem Bau eines großen Tempels in unserer Gemeinde begonnen wurde, wurde ihr ein vollendeter Gottestempel (!) zerstört. Dr. Schwarzkopf (Arzt in Weinberge) war für sie ein solcher, denn er gab das leuchtendste Beispiel . . Der wahre Sinn des Ausspruchs unserer alten weisen: „Das Hinscheiden eines Gerechten ist ein solch schwerer Verlust wie die Zerstörung eines Gotteshauses" ist durch das Hinscheiden des Dr. S. uns recht klar geworden. (Jüd. Chronik ^895, No. 9. Gegen Phil. 3, \2 ff.) 4. Jesus war der bedeutendste Jude, welcher je gelebt hat. Er hat einen größeren Einfluß auf die Menschheit und die Zivilisation ausgeübt als irgend jemand sonst innerhalb und außerhalb der jüdischen Rasse. Lin Buch, welches mit der Lehre eines Juden zu thun hat, dessen Leben und Charakter von fast allen besten und weisesten Leuten als das große religiöse Vorbild für jedes Alter betrachtet worden sind, verdient sicherlich a priori die Aufmerksamkeit jüdischer Leser. Sünder und verstoßene sind Jesu seit Jahrhunderten Dank schuldig. (J. Quart. Eeview: J. M. J. *895, S. 77.) Wer Nuörnstems „ßhristris" schreibt das „Bremer Kirchenblatt": „Der Gegenstand, der auf die Bühne gebracht werden soll, ist uns der höchste und heiligste. Gehört er dahin? Man meint: da wird derselbe dem Volke einmal recht verständlich gemacht, und viele werden sich aufs neue für ihn begeistern. Uns scheint, daß zunächst der Christus, der auf die Bühne gebracht werden soll, nicht der wirkliche ist, vielmehr ein menschlich schönes Gebilde, das ungefähr so gehandelt und geredet hat wie unser Heiland (von seiner Auferstehung ist nicht die Rede). Die Hauptfrage ist uns: Eignet sich dieser Gegenstand zu einer derartigen Aufführung?" Das „Kirchenblatt" verneint mit Recht diese Frage: „Zu einem Theaterstück sollte man die heilige Geschichte und die Person unseres Erlösers nicht erniedrigen . . . Ein ernster Christ gehört nicht dahin." Kmpfangsveschenngung. P. B.-v. 0,80. Frl, Bl.-Sp. 2. Fr. Dr. Ll.-B., P. Fl.-Nd. B. je 3. Hr. w. sen. -w., Fr. Sch.-B. je 4. Ref. Frauenverein Fredericia, Hr. R.-Gr. je 5. P. Tr.-G. 6. Kollekte i. Schwartau 8,86. P. Kr.-Gnadenfr., Frl. B. I.-Gerl., Missionsverein Gerlingen je jo. Ref. Zweigverein Llberfeld-B. *5. Frl. M. M.- Gerl. 27,40. Fr. P. H.-Schweidnitz 59. Herzlichen Dank! (Über persönlich abgelieferte Missionsgaben wird hier nur auf besonderen Wunsch quittiert.) Herausgeber: Prediger w. Becker, Friedenau-Berlin, Hauffstraße *3. Verlag: Goßnersche Missionsbuchhandlung, Friedenau-Berlin. Iahrespreis: 80 Pf. Druck von X windolff, Berlin S.W., Lharlottenstrnße 88.