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Dibre Emeth · 1895-01-01 · 3 (1895) · page 8

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Journal
Dibre Emeth
Volume
51 (1895)
Issue
3 (1895)
Date
1895-01-01
Page
– (sequence 8)
Language
German
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2* seiner Familie die Aufnahme in den neuen Bund begehrt. — Unter den Zöglingen der Mission stellen wir die Taufbewerber obenan. Liner derselben, ein Kaufmann, wurde durch die Einsprache seiner reichen Familie bewogen, seinen Übertritt aufzuschieben. Mehrere, z. B. ein junger Bildhauer, welcher nach einem Traum ein schönes Lhristusrelief verfertigte, konnten noch nicht zu rechter Klarheit gelangen. Getauft wurde (am 4. März) die jüdische Gattin eines christlichen Beamten. Möchten alle Proselyten den Text der Taufrede, Kol. 2, 6 f., recht beherzigen! Die christlichen und jüdischen Gegner der Iudenchristen haben leider oft triftige Gründe für ihr Verhalten. VO'xx selbst machten (89^ mit zwei Proselyten, von denen der eine in Mecklenburg, der andere in England getauft war, traurige Erfahrungen. Dennoch begeht man ein Unrecht, wenn man einzelnes sofort verallgemeinert. — Als einen treuen Gehilfen erwies sich wieder der im Juli *892 angestellte Kolporteur Felger. Derselbe besuchte auch mehr als (30 verschiedene Orte im nordöstlichen Deutschland. In Schlesien unterstützte ihn der ,,Schles. Verein von Freunden Israels." Für Posen gewährte ihm auf unsere Bitte die Londoner Mildmaymission eine Beihilfe. Um weitere Kreise zur Mitarbeit in der Iudenmission anzuregen, sandte der Berichterstatter in den „Zeitfragen des christlichen Volkslebens" eine von der Missionspflicht gegen Israel handelnde Broschüre aus. Auch thaten „D. L." und „Timotheus" bei vielen Christen Werberdienste. wie notwendig es ist, schon die Jugend mit der Mission an Israel bekannt zu machen, wird in der Regel nicht genug beachtet. Ein Freund schrieb uns: „Unsere Kinder haben im allgemeinen keinen Begriff davon, daß die Juden, die in unserm Lande und fast allenthalben wohnen, Kinder des Volkes sind, aus dem der Heiland kam, und daß sie noch einmal wieder den Heiland aufnehmen werden. Ls wird leider vonseilen der Heidenmission noch immer vielfach so gethan, als ob es eine Iudenmission nicht gebe." Mündlich konnte Israel der christlichen Liebe empfohlen werden, sooft der Missionar die Einladung erhielt, vor christlichen Gemeinden odervereinen zu reden. Das erstere war 30, das letztere (mit Einschluß eines in Stockholm gehaltenen Vortrages) sechs mal der Fall. Gott segne alle, die unsere Bitte erfüllt und uns irgendwie geholfen haben! Es ist aber noch für viele Raum da. Namentlich suchen wir weitere Agenten für unsere beiden Zeitschriften, wir schließen darum mit dem Ruf: „Freiwillige vor!" Todesfälle 1894. pfr. Gordon Lalthrop, vors, der Barbikan-I.-M.: 7( I. a., (3. I., London. —- Frau Eh-. Torrance: 26. IV., Liberias. — Dr. Laseron, S. eines Rabbiners in Königsberg, Leiter des Diakonissenhauses in Tottenham: 75 I. a., 28. IV., London. — Lz. Margoliouth, Miss.: 76 I. a., 2. V., London. — I. Watt, Direktor der Br. u. A. Bibelgesellschaft in Berlin: (?. X., Lausanne. Zur Statistik. Am Anfang v. I. lebten in Warschau unter 5(5 65h Einwohnern (77 727 Juden. — Die Pariser Allg. Isr. Allianz hatte Ende (893 3(^26 Mitglieder und 73(^30 Fr. Einnahmen, von denen fast (00 000 Fr. der Ackerbauschule in Jaffa zugewandt wurden. — 1892 traten in Wien 70 Personen (20 männlichen, 50 weiblichen Geschlechts) zum Judentum über. HmpfangsöescheinLgung. P. A.-B., P. H.-D., P. B -St. je 0,80. Frl. A. K.-S., Hr. Z.-H. je (. P. v.- S. (.50. P. A. Fr.-A. (,60. P. B.-L., P. R.-R. je 2. Fr. L. D.-H., Hr. M.-Altd., P. W.-N., P. Dr. L.-Tr., P. U-R. je 3. Frl. G.-N. 4,30. P. B.-M., Diak. M.-H. je 5. P. D.-Br. 5 50. Frl. P. B.-Gn. 7. Diak. I. W.-A. 6. P. M.-w. 8,23. Hr. M.-St., Fr. M. L.-L. je (0. Fr. S. L. S.-L. (6,32. Frl. E. W.-A. (8 (6 + (0 + 2). Frl. v. P.-Br. 2(,5h. P. R.-Gnadau 25. Zweigv. d. Ref. B.-Llberf. 30. P. T.-Bremen 3h,7(. Herzl. Dank! Herausgeber: Prediger W. Becker, Friedenau-Berlin, Hauffstraße (3. Verlag: Goßnersche Missionsbuchhandlung, Friedenau-Berlin. Iahrespreis: 80 Pf. Druck von windolff, Berlin S.W., Lharlottenstraße SS.

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