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Dibre Emeth · 1894-01-01 · 12 (1894) · page 1

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Dibre Emeth
Volume
50 (1894)
Issue
12 (1894)
Date
1894-01-01
Page
– (sequence 1)
Language
German
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Ein Monatsblatt für Israeliten und Freunde Israels. Nr. 12. — 50. Jahrgang. — 1894. Inhalt: Das Jubiläumsfahr der „D. L." — Die rechte Weihnachtsfeier. — Ezechiel Margliouth. — Die Juden in Aonstantinopel. — Zu Phil. H, 5 a. — Zur Geschichte der Bibel. — Kleine Missionszeitung. — Anfrage. — Empfangsbescheinigung. Das Jubiläumsjahr der „D. E." hat mancherorten freundliche Beachtung gefunden. Allen, welche ihre Freude über das 50jährige Bestehen dieses Blattes und ihre guten Wünsche für die Zukunft desselben bezeugten, sei herzlicher Dank gesagt. Bei den großen Ausgaben, welche die Herstellung und Versendung der ,,D. CE." verursachen, war uns jede Betätigung der wohlmeinenden Gesinnung durch Einsendung einer Jubiläumsgabe besonders willkommen. Line der kirchlichen Zeitschriften, welche auf das 50. Jahr des Erscheinens der ,,D. E." Rücksicht nahmen, der „Schles. Familienbote," hob hervor, daß mit unserm Blatt ein gutes Stück schlesischer Missionsarbeit verbunden sei. ,,Ein Schlesier war der Begründer,., der *886 entschlafene Judenmissionar Pastor J. L. Hartmann. Infolge seiner Übersiedlung voll Frankfurt a. O. nach Breslau wurde die Zeitschrift *85* hierher verpflanzt, nachdem sie in den ersten sechs Jahren in Frankfurt erschienen war. *8?4; übernahm Hartmanns Mitarbeiter, Pastor I. de le Roi, die Schriftleitung. *865 ging sie au den Nachfolger des letzteren, Pastor w. Becker, über. Erst seit *892 ist Berlin der verlagsort des Blattes, da sich die £. I. - M. im Herbst *89* von Breslau zurückzog." Möge der Zusammenhang mit Schlesien auch unter den veränderten Verhältnissen fortdauern! Mögen alle deutschen und außerdeutschen Freunde dieses Blattes demselben ihre Liebe und Mitarbeit erhalten, wenn es sein zweites halbes Jahrhundert beginnen darf! Die rechte Weihnachtsfeier. Man wird deln ersten der großen kirchlichen Feste nicht gerecht, wenn man es nur als die Geburtsfeier eines hervorragenden Menschen betrachtet. Die Airche hat es zur Erinnerung an das Wunder aller Wunder eingesetzt. Sie lehrt: „Gott ist den Menschen gleich geworden und zu uns herniedergekommen." Und diese ihre Lehre ruht auf einem unumstößlichen Grunde. Aus den Reihen der Apostel tönen uns die Rufe entgegen: „Das Wort ward Fleisch und wohnete unter uns, und wir sahen seine Herrlichkeit, eine Herrlichkeit als des eingeborenen Sohnes vom Vater, voller Gnade und Wahrheit." „Aündlich groß ist das gottselige Geheimnis: Gott ist geoffenbart im Fleisch." Als der Glanz der göttlichen Herrlichkeit, das Ebenbild des göttlichen Wesens wurde Jesus schon von seinen ersten Bekennern angebetet. Und er selbst leitete sie zu solcher Anbetung an. So zieht er z. B. Ioh. 6, 23 eine Grenzlinie, die ihn von der ganzen übrigen Menschheit scheidet. „Voll unten her": das steht auf den Angesichtern der gewöhnlichen Adalnskinder mit deutlichen Zügen geschrieben, und das

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