Dibre Emeth
- Journal
- Dibre Emeth
- Volume
- 49 (1893)
- Issue
- 6 (1893)
- Date
- 1893-01-01
- Page
- – (sequence 8)
- Language
- German
- Belongs to
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Gerechtigkeit und StärFo. Das ist die Gerechtigkeit des Messias, daß er alle Gebote Gottes vollkommen gehalten hat, und diese Gerechtigkeit schenkt uns Gott. Also nicht in uns, sondern im IHErrn, im Messias, sind wir gerecht. Auf ihn legte Gott alle unsere Sünden. Gott nahm den Unschuldigen statt der Schuldigen. Das deuten schon die Tieropfer au. Für jede Sünde mußte ein unschuldiges Tier sein Leben lassen anstelle des Menschen. Denn Gott sprach zu Adam im Paradiese: welches Tages Du mein Gebot übertrittst, sollst Du des Todes sterben." F. Von Yarrvin. In 2?r. 5 haben wir ein Zeugnis wider diesen bekannten Naturforscher veröffentlicht, Pente soll hier ein Urteil über die Mission aus feinem Munde mitgeteilt werden, von einer Reise um die Erde znrnckgekehrt, schrieb er: ,,Die einzigen Lichtpunkte in der weiten peidenwelt sind die Stationen der christlichen Mission, wenn jemand die Fahrt macht und sein Schiff etwa vor einer Insel strandet, so soll er Gott auf den Knieen danken, wenn Missionare vor ihm das Land betreten haben. Bringt den Heiden die Predigt des Evangeliums! Es kann ihnen anders nicht geholfen werden." Zur Statistik. In Österreich machen die Juden pTt. der Bevölkerung aus. Am Besuch der Gymnasien und Realschulen sind sie mit 20 pTt. beteiligt. Im Winterhalbjahr §891/92 zählte die wiener Universität 6§75 Studenten, darunter 2045 55 pTt. Juden. Unter den Juristen waren 22 pLt., unter den Medizinern 48 pLt. Juden. Im Sommer *892 wurden unter den ordentlichen Hörern der medizinischen Fakultät der wiener Universität 5§ pTt. Juden gezählt. Unter den 68§ Advokaten Wiens befinden sich 394, unter den 560 Advokaturskandidalen 5(0 Juden. — Seit §867 wurden in Ungarn etwa 26 000 Familiennamen, unter denen inehr als 90 pTt jüdische waren, magyarisiert. *892 baten 558 Personen um ungarische Namen. Die Bewerber waren fast ausnahmslos jüdische Kaufleute, z. B. 45 Träger des Namens „Rohn." Für eine Namensänderung sind in Ungarn nur 50 Kreuzer Stempelgebühren zu zahlen. — In Russisch-Polen leben §§54268 Juden, d. h. *5,9 pLt. der Gesamtbevölkerung. In den Städten steigt der Prozentsatz bis auf 37,5. In Warschau beträgt er 55. Aus ganz Rußland wanderten §88S 59 507, *890 85548, §8<;)§ §095(5 Juden ans. Unter den 257 §40 ruff. Rekruten von §891 wareii §6 500 Juden. Mücheröericht. Dörffling u. Franke, Leipzig: w. Presse!, Der Talmud vor dem Schwurgericht am Ende des 1,9. Jahrhunderts. Ein Zeugnis für die Wahrheit. 68 S. Mk. §. — Bermann und Altmann, Wien: S. Rubin, Heidentum und Rabbala. Die kabbal. Mystik nach Ursprung und Wesen. -§4 S. (Falsch ist die Behauptung S. 7, das Christentum fei aus der Mitte der Effäer hervorgegangen.) — Diakonissenanstalt Kaiserswerth: 20. Bericht über die D.-Stationen im Morgenlande. 56 S. — Ev. Brüdervein, Elberfeld: T. p. Spurgeon, Der Glaube. 2. Aufl. 24 S. Mk. 040. — A. Paul u. To., Berlin: F. p. Brandes, Die Union, ein Werk der ref. Kirche. §5 S. Mk. 0,20. Lmpfattgsvescheinlgung. Stiul. v. R.-Gr., .Stad. Br.-E., Miss. Fl.-K., P. B.-v. je 0,80. Sen. U.-w., P. Br. K.-B. je §. Fam. G.-Br. §,40. Rchnr. R.-A. 2. Fr. K. B.-M. 2,40 Diak. I. W.-A. 5,40. Kfm. w.-w., Sup. S.-Br. je 4. L. R.-Gr. 4,20. Ref. Frauenv. Fredericia u. w. M.-St. je 5. Fr. I. W.-A. §0. Frl. L.-A §0,60. Miff'v. Schweidn. 46 + 9,60. perzl. Dankt Herausgeber: Prediger w. Becker, Friedenau-Berlin, pauffstraße §§. Kommissionsverlag der Buchhandlung der Goßner'schen Mission, Friedenau-Berlin. Druck von X tvindolff, Berlin, Lbarlotteustroße 86