Dibre Emeth
- Journal
- Dibre Emeth
- Volume
- 49 (1893)
- Issue
- 6 (1893)
- Date
- 1893-01-01
- Page
- – (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
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einige Fußtapfen Gottes in den Werken der Natur entdeckt, weil ich in diesen Werken, auch in den kleinsten, eine Ordnung, eine Vollendung, eine Weisheit sehe, welche auf einen Urheber von unermeßlicher Macht und Erkenntnis deute?!. Betrachten wir das kleinste Insekt oder die Riesentiere der Urzeit, den Grashalm des Feldes oder die gigantische (Leder des Libanon — es sind Werke, welche die Herrlichkeit Gottes erzählen. Das alles kann so wenig die Wirkung des Zufalls sein, als das Netzhäutchen des Auges." Benzenberg, der Gründer der Düsseldorfer Sternwarte (f bekannte: „Ich bin Protestant. Mein Vater war reformierter Prediger. Als Protestant lese ich die Schriften des Alten und Neuen Bundes. Diese Schriften sind meine Religion!" Der Professor der Botanik Wiegand schrieb: „Es ist alles Eine Sprache, was Altes und Neues Testament, Donner und Regenbogen, Berge und Wasserfälle, Sterne und Blumen reden. Sie singen und sagen allesamt: Der HErr ist nahe. l)allelujah!" Auf seinem Totenbette verlangte er: „Sagt aller Welt, daß ein gläubiger Naturforscher gestorben sei." Sein letztes Wort lautete: „Gott, der mich erlöset hat, den ergreife ich; nach dem dürstet meine Seele!" Auf seinem Grabstein steht: „Auf Dich, HErr, habe ich gehoffet, zu Schanden werde ich nicht in Ewigkeit." Aarl Ritter, der bekannte Geograph (f f859), sagt: „Die Welt ist überall erfüllt von der Herrlichkeit ihres Schöpfers; wo Rönnen und Wissen nicht ausreicht, da schließt die Offenbarung die Pforte auf zum Blick in die Zeit und Ewigkeit." Von dem Geologen Ioh. Andreas Wagner rühmte der Münchener- Naturforscher v. Martius: „Er war von dem Ehristentum nach seinem positiven Inhalt lebendig erfüllt und fand seine höchste Befriedigung darin, ein evangelischer Lhrist lutherischen Bekenntnisses zu sein und zu bleiben." Der soeben erwähnte, J868 verstorbene Naturforscher L. F. PH. v. Martius bekannte in einer Unterredung mit Göthe, der die Abstammung aller Menschen von Einem paare verwarf: „Als guter Lhrist vermag ich nicht zu einer Meinung überzutreten, die ich mit Aussagen der Bibel nicht zu vereinigen weiß." Er nannte Iesunr den „herrlichsten und heiligsten und größten aller Menschen." In seinem Gedicht „Was einen Sorglichen getröstet hat" schildert er ein Zwiegespräch mit dem Heiland und läßt diesen sagen: „Gedenke mein bei jeder Not, Im Morgenlicht, im Abendrot! Lern' alle, die Du kannst, beglücken! So wird Dich Schwermut nicht berücken." Ein Missionarsleben in Briefen. (Fortsetzung.) Oldenburg, den \o. Okt. \858. — . . Von den Stader Juden willst Du gerne wissen, ob sie willig waren, zu hören . . Den Ort, wo sie sich Sonnabends versammeln, fanden wir endlich bei einem Juden . . Bei diesem Juden sah es aber garnicht sabbathmäßig aus