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Dibre Emeth · 1892-01-01 · 6 (1892) · page 1

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Journal
Dibre Emeth
Volume
48 (1892)
Issue
6 (1892)
Date
1892-01-01
Page
– (sequence 1)
Language
German
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Ein Monatsblatt für Israeliten und Freunde Israels. Wr. 6. — 48. Jahrgang. — 1892. Anhalt: ssfingstgebet. — Der pfintzstgeist und die Mission. — Newton, Taine und Dom s)edro nach ihrer Stellung zum Christentum. — Das Menschenopfer bei den Israeliten (Forts.). — Die Macht der Lhräne. — Arabische Redensarten und Bräuche. — Zum Nachdenken. — Zur . Statistik. — Anzeige. Pfing stgebet. Der Du einst in Sctlems Mauern > Geist des Lebens, laß uns handeln Haus und Kerzen hast erfüllt,? So, wie Du es selbst verlangst, Daß die Sehnsucht ward gestillt s (Quält uns doch Gewissensangst, Und zur Freude alles Trauern. £ Wenn wir auf den wegen wandeln, Komm aufs neue, heil'ger Geist, welche Dir mißfällig sind! Daß auch unser Mund Dich preist! Hilf dem schwachen Menschenkind! Geist der Wahrheit, laß uns sehen \ Heil'ger Geist, Du woll'st erheben Jesu Christi Angesicht, S Uns vom Staube zu dem Thron, Der der Welt erschien als Licht! Zum verklärten Menschensohn, Lehre uns das Werk verstehen, Der das Tote kann beleben Das in seiner Leidensnacht S Und nach trüber Winterszeit Lr auf Golgatha vollbracht! Schaffen Frühlingsherrlichteit! Der Psingsigeift und die Mission. In seinem „Christlichen Bausbuch“ (I, schrieb der württembergische Prälat Magnus Friedrich Roos zu Anhausen im Jahre >782 über Joh. >s, 7 u. 8: Ls ist ein großer Beweis von der ewigen und höchsten Gottheit Jesu Lhristi, daß er den Tröster, den heiligen Geist, sendet, wie ihn der Vater sendet, wenn er ihn aber sendet, so kommt er, und wenn er kommt, so straft er die Welt oder überzeugt ste von einer Wahrheit, welche ihr vorher ganz unbekannt gewesen war, oder welche sie wenigstens nicht hatte glauben können. Die Apostel des Herrn wurden in eine wider Jesum und sie selbst feindselige Iudenwelt und in eine abgöttische Heidenwelt ausgesandt, um das Evangelium zu predigen und eine christliche Kirche zu pflanzen, welch' eine Beredsamkeit, welch' eine Disputierkunst, welche Versprechungen für das Fleisch, welchen Beistand mächtiger Obrigkeit hätte mancher gefordert, um hier etwas auszurichten I Allein der Heiland verhieß seinen Aposteln anstatt aller dieser unkräftigen Wittel einen göttlichen Geist, der ihnen beistehen und die Welt durch ihr Wort von der Sünde, von der Gerechtigkeit, von dem Gericht, folglich von der ganzen Wahrheit des Evangeliums überzeugen werde. Die Geschichte der Apostel bezeugt auch, daß der Herr Jesus diese Verheißung erfüllt und dadurch große Dinge ausgerichtet habe. Paulus deutet darauf Kot. 2, f. und 2. Kor. \0, H f. — wenn nun heutzutage ein Lehrer oder Zuhörer

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