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Dibre Emeth · 1892-01-01 · 5 (1892) · page 8

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Dibre Emeth
Volume
48 (1892)
Issue
5 (1892)
Date
1892-01-01
Page
– (sequence 8)
Language
German
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40 fitzen jetzt (ebenso wie im ungarischen) *o Juden. __ Von den etwa *400 öffentlichen Kaufläden Jerusalems sind etwa 600 in jüdischen fänden. Line neuerdings gegründete jüdische Altersversorgungsanstalt daselbst bietet 36 Greisen Wohnung und Unterhalt. Im Januar wütete ein Orkan in der heiligen Stadt, die jetzt auch mit elektrischem Licht versehen ist. vier Tage lang siel starker Regen, hierauf folgte ein dreitägiger Schneesturm. Am <*. Dezember wurde ein Teil der Eisenbahnlinie Jaffa-Jerusalem (^6 km von 8?) dem verkehr übergeben. — Lin Versuch des judenchristlichen Gelehrten Paul Friedmann aus Berlm auf der Sinaihalbinsel eine jüdische Kolonie zu gründen, scheiterte an der Unzufriedenheit der russischen Juden, die er auf seiner Dampfyacht „Israel" von Southhamxton nach Suez und Schermel-Moyeh gebracht hatte. — Das Dorf Amruz bei Tripolis in Nordafrika wird ausschließlich von jüdischen Schmieden bewohnt, die zumteil auch Schwerlfeger sind und Hatagans und Dolche verfertigen. Ihre Waffen erfreuet! sich großer Berühmtheit. Auch der Rabbi des Dorfes, welches angeblich nach der Zerstörung des zweiten Tempels von jüdischen Einwanderern begründet wurde, schwingt den Kammer. Nach der Arbeit werden in der großen Synagoge täglich die Abendgebete verrichtet. — Am *8. September wurde in Neu-Pork ein prachtvoller, 2200 Personen fassender jüdischer Tempel eingeweiht. Die Baukosten betrugen 600000 Dollars. Der neugewählte „Attorney-General" oder Justizminister für den Staat Neu-^ork, Simon Rosenthal, ist ein Jude. — Die von Baron Hirsch gestiftete Kolonisations- Gesellschaft ernannte zum Leiter der jüdischen Ansiedlungen in Argentinien den rn Buenos Ayres ansässigen Dr. Rudolf Roth. — Auch in Japan treibt man jetzt hebräisch. In der Doschischa-Hochschule zu Kijoto lassen sich 38 Studenten von dem Professor Uasa in der Sprache des Alten Testamentes unterrichten. Zur Geschichte der ZSiöet II. Im Jahre *889 berichtete Hr. Papadopulos im „Soter," einer in Athen erscheinenden Zeitschrift der griechischen Kirche, über die arabische Bibliothek in Damaskus. Line ihrer Handschriften scheint den europäischen Gelehrten bis dabin entgangen zu sein. Dieselbe besteht aus 380 Seiten, von welchen die ersten 200 das Alte Testament in der griechischen Übersetzung der LXX, die übrigen das griechische Neue Testament und einige Beigaben enthält. Die großen Buchstaben und der ganze äußere Charakter der Handschrift erinnern an den Codex Sinaiticus. Allem Anschein nach stammt sie wie dieser aus dem Ende des oder dem Anfang des 5. Jahrhunderts n. Ehr. ILüchervericht. Verl. v. i?. Reuther, Berlin: I. F. A. de le Roi, Die evangelische Christenheit und die Juden unter dem Gesichtspunkte der Mission geschichtlich betrachtet. 2. u. 3. Band. VIII, 35<* und VI, 453 S. JC. 5,80 u. 7,50. — Akademische Buchhandlung, Leipzig: *) w. Fab er, Das Geheimnis des Glückes. 3. Aufl. 80 S. JC. \. 2) Derselbe, Der Kampf des Lichtes mit der Finsternis unter den Juden Osteuropas. 3t S. — Reform. Schriftenverein, Elberfeld: Verhandlungen der Hauptversammlung des Reform. Bundes in Deutschland, geh. am 25., 26. u. 27. August l69t zu Barmen. 72 S. JC. 0,75. — velhagen u. Klasing, Bielefeld u. Leipzig: H. Drummond, Das Programm des Christentums. 70 S. \ JC. — L. Bertelsmann, Gütersloh: M. proch et, Offener Brief an Lic. K. Rönnecke. *o S. — London Jews’Society: Fifty two years’ medical work in Jerufalem. 50 S. JC. 0,50. Ktnpfarlgsöescheimgrrng. P. B.-Vw., Stud. L., (Qu. U.-Gr. je 0,80. P. Dr. K.-B. 140. Sup. Z.-Br. *,3*. Frl. Bl.-Sp. u. Frl. Sch.-Mgd. je *>60. Pr. Sp.-Hh. 2. Fr. Dr. Ll.-Bf., P. B.-Lpr., P. L.-Frd., O'schw. St.-Yb. je 3. P. M.-Wdsch. u. hofpr. D. Br.-B. je 5. G. w. Sch.-Libr. 8,60. Dompr. A.-H. *0. Herzl. Dank! Herausgeber: Prediger w. Becker, Friedenau-Berlin, Hauffstraße Kommissionsverlag der Buchhandlung der Goßner'schen Mission, Friedenau-Berlin. Druck von 3. windolff, Berlin, Lharlottenstraße 88.

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