Dibre Emeth
- Journal
- Dibre Emeth
- Volume
- 47 (1891)
- Issue
- 12 (1891)
- Date
- 1891-01-01
- Page
- – (sequence 8)
- Language
- German
- Belongs to
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96 deckt. Die Ausgrabung fand aufgrund von Mitteilungen statt, welche ein anr Platze ansässiger Gelehrter, Daninos Pascha, der Regierung gemacht hatte. Die beiden ersten Bildsäulen stellen Ramses II. und die Königin Hentmara auf dem Throne dar: eine in dieser Art einzige Gruppe unter den egyptischen Altertümern. Die dritte Bildsäule zeigt Ramses in aufrechter Haltung und in militärischer Tracht mit dem Scepter in der Hand und einer Krone auf dem Haupte. Die Statuen tragen Inschriften in Hieroglyphen. Sie waren von ihrem Sockel mit dem Gesicht nach unten herabgestürzt. Der Fundort liegt auf dem alten Kap Zephyrium, in der Nähe der Ruinen des venustemxels von Arsinoe. In derselben Gegend sind auch Reliquien der ersten Christen gefunden worden. — von dem Papyrus Ebers, der wichtigen medizinischen Handschrift, welche Georg Ebers im Winter *872/73 von einem Bürger in Luxsor erwarb, waren bisher nur einige Bruchstücke übersetzt worden, wie das Kapitel über die Augenkrankheiten. Jetzt hat ein Berliner Arzt eine vollständige Übersetzung des *375 von Ebers und L. Stern veröffentlichten Werkes geliefert. Derselbe, Dr. med. Heinrich Joachim, hatte zu diesem Zwecke das Egyptische gelernt. Ebers meinte, das Buch sei das heilige medizinische Geheimbuch {naQi (pccQjuaxMp), welches Clemens Alexandrinus^ erwähnt, allein Joachim ist nicht dieser Ansicht. Er hält das Werk für kein Original, sondern für eine Abschrift, die spätestens aus dem Jahre *550 v. Lhr., stamme. Zum größten Teile enthält der Papyrus Ebers Rezextformeln. Dazwischen sind Sprüche eingestreut. An einzelnen Stellen werden Ratschläge für die Untersuchung der Kranken angegeben. Vgl. *. Mose 50, 2 und 2. Mose 2\, *9. Am Kmai haust der Bedu?nenstamm der Towara. Lin deutscher lutherischer Prediger, Friedrich Grote, will unter ihnen als Missionar wirken.. Er war früher in Mailand und machte dann eine Reise nach/Arabien, um im KatharinenFloster am Sinai wissenschaftliche Forschungen anzustellen. Für seine Missionsthätigkeit fand er bei der schottischen Freikirche Unterstützung. Professor Fraas in Stuttgart nennt die Sinai-Beduinen einen „prächtigen Menschenschlag". Er sagt, er habe einen solchen weder in Egypten noch in Syrien gefunden. $u*r Statistik. Im Winter *890/9* zählten die *5 Berliner Gymnasien, von den Vorschulklassen abgesehen, 82<*8 Schüler, von denen 22,5 xCt. jüdisch waren. Die meisten jüdischen Schüler hatte das Französische Gymnasium: <*8,8 xCt. Im Joachimsthaler, welches hier nicht in Betracht kommt, da seine Schüler fast nur Auswärtige sind, betrug der Prozentsatz 3,5. — Die Schule der deutschen lutherischen Gemeinde in Bukarest wurde im Schuljahr *890/9* von *23 jüdischen, im ganzen von 780 Kindern besucht. — Wien besaß am 3*. Dezember *890 unter * 36<*5<*8 Einwohnern * *8 <*95 Juden, Galizien am gleichen Tage unter einer Gesamtbevölkerung von 6 607 8*6 : 7722*3, also etwa **^4 xCt. In Irland leben nur *798, in Konstantinopel unter 89*000 Einwohnern 5*000 Juden. Die jüdische Bevölkerung Australiens soll aus *5000 Seelen bestehen. Empfangsbescheinigung. w. R.-Cz. 0,60. P. Bl.-S. 2. L. R.-Grfsw. 2,<*o. Sup. S.-Br. u. Frau L. D.-Hbg. je 3. Frl. Lr.-Br. (S. H. I) 6. Sup. D.-J. 6,50. Frl. P.-Br. (S. H. II) *<*. H. Br.-Fr. a. M. *8. Herzl. Dank! Um baldige Einsendung der noch ausstehenden Jahresbeträge (die Haltegebühr für * Exemplar beträgt 60 Pfennig) wird dringend gebeten. Beiträge zur unentgeltlichen Verbreitung der „D. E." sind sehr erwünscht. Titel und Inhaltsverzeichnis für *89* werden nur nach vorheriger Bestellung mit den ersten Nummern des nächsten Jahrgangs an die Abonnenten kostenlos versandt. Herausgeber: Pastor w. Becker, Berlin W., Friedenau, Hauffstraße **. Preis des Jahrgangs (*2 Nummern): 60 Pfennig. Druck und Kommissionsverlag von Larl Dülfer, Breslau, p>almstraße 5.