Dibre Emeth
- Journal
- Dibre Emeth
- Volume
- 47 (1891)
- Issue
- 6 (1891)
- Date
- 1891-01-01
- Page
- – (sequence 7)
- Language
- German
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vt. Felsblöcke liegen auf seiner Bahn Und hemmen den Fuß schon lange Zeit. Er müht sich vergebens: er kommt nicht voran. Ist niemand dem Pilger zu Helsen bereit? O kommt doch und räumet den weg in Eil' Und hebet voll Eifer Fels um Fels! Verkündet den Heiland und Sein L^eil Dem irrenden Sohne Israels! Ihr seid befreit von drückender Last; Ihr fandet das himmlische Vaterland. Nun zeigt ihm die Stätte der seligen Rast Und bietet als Führer ihm Euere Band! Zrw Gvlrliirrmg von HeVp. 12z 22—24. 0 „Die Geister der vollkommenen Gerechten" sind nicht die Menschengeister, welche einst in irdischen füllen gewohnt haben und sich nun bis zum Auferstehungskage ohne die letzteren im Fimmel befinden. Sonst würde dieser Ausdruck dasselbe besagen wie „die Gemeinde der Erstgeborenen, die im Bimmel angeschrieben sind." 2) vielmehr handelt es sich hier um den auf mancherlei weise wirkenden Einen Gottesgeist. Man vergl. Offbg. 4; 4, 5 u. 5, 6, sowie Sach. 3, 9 u. 4, jo. Am Regenbogen unterscheiden wir 7 Farben: so kann auch von 7 Offenbarungen des göttlichen Geistes geredet werden. In Wahrheit ist aber bei jener Lufterscheinung die Zahl der Farben ebenso unbegrenzt, wie bei dem Wirken des h. Geistes die Zahl der einzelnen Geisteskräfte. Kor. \2, 4. 7 — 3) Also bezeugt auch die vorliegende Stelle, in welcher nach den geschaffenen Bewohnern der himmlischen Gottesstadt, den Engeln un8 den Erstgeborenen, die ungeschaffenen genannt werden, den Dreieinigkeitsglauben und ist darin ein Seitenstück zu {. Petri 2; Kor. \2, 4—6; Lph. 4, 4—6; Tit. 3, 4 —ü; Offbg. 1,4—6. FUndeos Metrie, der rühmlichst bekannte englische Forscher, hat jüngst in der Ebene zwischen Hebron und Gaza unter einer 60 Fuß tiefen Trümmerschicht eine Stadt entdeckt, die er für das alte Lachis hält. Die aus Ziegeln erbauten Mauern sind 2\ Fuß hoch und 8 Zoll dick, die Ziegel selbst nicht gebrannt, sondern nur an der Sonne getrocknet. Lachis war eine der „großen, bis an den Bimmel vermauerten Städte" (5. Mose 1, 28). Auf den Trümmern der von den Kanaanitern herrührenden alten Stadt erhoben sich zwei spätere. Die eine wurde wahrscheinlich unter Rehabeam (2. Thron. 9), die andere unter Manasse oder erst nach der Rückkehr aus Babel errichtet (Reh. 11, 30). — Im vergangenen Winter fand in London ein merkwürdiges Konzert statt. Bei einer seiner Ausgrabungen in Egypten hatte Petrie in einem Frauengrabe eine altegyptische Doppelfiöte gefunden. Auf diesem vielleicht 3000 Iahre alten Instrument spielte nun ein Londoner Musiker mehrere Stücke. Der Ton dieser Flöte gleicht nicht demjenigen der modernen Flöte, nähert sich vielmehr dem Ton der italienischen Zamxogna (Schalmei). Die Noten, denen die Töne der Flöte entsprechen, stimmen mit denen der modernen Tonleiter überein. — Unter den Merkwürdigkeiten, welche der Berausgeber der „D. E." von seiner Orientreise mitgebracht hat, befindet sich ein Stück eines von petrie ausgegrabenen egyptischen Brotes. Das letztere lag in einem Grabe unweit der Pyramide von Mednm. Nach den Angaben des amerikanischen Freundes, dem ich diesen wertvollen Besitz verdanke, eines Beamten des „ka-lestins Exploration. Fund“, gehört das Grab der vierten egyptischen Dynastie an, d. h. der Zeit ums Iahr 3730 v. Thr., doch wurde es während der 22. Dynastie, um 960 v. Thr., geöffnet, um aufs neue als Begräbnisott zu dienen. Bei der Wiederbenützung des Grabes kam wohl jenes Brot als Totenopfer in dasselbe hinein. Keiefirasten. Herrn Dr. D.-Br. Da Sie gewiß im Sinne vieler reden, erlaube ich mir Ihr w. Schreiben an dieser Stelle zu beantworten. 1) Sie bewundern meinen „Idealismus". Derselbe ist. von den Erfolgen, bezw. Mißerfolgen der Iudenmission unabhängig und gründet sich vielmehr auf bestimmte Aussagen der heil.