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Dibre Emeth · 1890-01-01 · 7 (1890) · page 8

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Dibre Emeth
Volume
46 (1890)
Issue
7 (1890)
Date
1890-01-01
Page
– (sequence 8)
Language
German
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56 An „IIn. pro m." Das Christentum braucht die Kritik nicht zu scheuen. Aber nicht alle Beurteiler besitzen wirkliche Urteilskraft. Mit dem Nachtlicht der natürlichen Vernunft steht man nicht weit. Lesen Sie Iah. 3, 3 und 5! wenn Gottes Geist Sie erleuchtet, erscheint Ihnen manches als göttliche Wahrheit, was der unerleuchtete Mensch verspottet. Auch über das Verhältnis zwischen Kern und Schale im Christentum kommen Sie dann ins reine. Daß diese auch im Judentum einander nicht immer entsprachen, muß Ihnen aus der Geschichte bekannt sein. KZLchevvericht. Verl. v. A. Haack, Berlin NW.: *) D. P. Cassel, Aletheia. periodische Sammlung wissenschaftlicher Abhandlungen und Vorträge. Nr. *: Christus und die soziale Frage. 24 S. Nr. 2: Christus u. d. Judentum (vgl. „D. E." *890 S. 40). Nr. 3: Christus u. Maria. 28 S. Nr. 4. Christus und die soziale Frage. II. Der erste Mai. Sonntag oder Ruhetag. 37 S. Nr. 5. Völkerfrieden und Sozialdemokratie. 24 S. Nr. 6 u. 7. Der Kirchenbau und die soziale Frage. (6u. *8 S. Jede Nr. 50 Pfg. 2) Derselbe, Harmageddon. Apokalyptische Beobachtungen. Sendschreiben an Prof. Harnack. I. 44 S. * Mk. 3) Derselbe, Laokoon in Mythe u. Kunst. 20 S. 50 pfg. 4) Derselbe, Nathan der weise. *5 S. 30 pfg. — Verl. v. I. Schergens, Bonn: C. H. Spurgeon, An der Pforte. Lin Wort an Suchende über den Glauben an den HErrn Iesum Christum. Übers, v. L. Spliedt. 76 S. 60 Pf. — Verl. v. L. Bertelsmann, Gütersloh: 0 D. A. Zahn, Das Deuteronomium. Eine Schutzschrift wider modern-kritisches Unwesen. *22 S. Mk. 1,60. 2) H. Römer, Die Indianer u. ihr Freund David Zeisberger. *09 S. 4,00 Mk. 3) K. Lechler, Der deutsch-evangelische Kirchenbund. *7* 5. 2 Mk. Unter den angezeigten Schriften, die wir hiermit bestens empfehlen, wird die Zahnfche, eine kräftige Züchtigung der oft so übermütigen Bibelkritik, gewiß auch die Aufmerksamkeit von jüdischen Gelehrten erregen. Zur Ktattfttk. In den Jahren *882—87 traten in Preußen *087 Juden zum Protestantismus, 59 Protestanten zum Judentum über. *889 wurden in Berlin über *50 Juden getauft. — Unter mehr als 4000 preußischen Richtern befinden sich ungefähr 200 jüdischer Religion. — *886 gab es in Preußen 3*8 jüdische Schulen mit *3000 Kindern. — Im Friedrichs-Werderschen Gymnasium in Berlin befindet sich unter den nächsten 9 Abiturienten des Gymnasiums kein Schüler christlicher Religion, von 22 Oberprimanern sind *3 jüdischer und 9 christlicher Religion; von 2\ Unterprimanern ** jüdisch, *0 christlich; von 30 Oberseknndanern *6 jüdisch, *4 christlich; von 43 Untersekundanern 20 jüdisch, *9 evangelisch, 4 katholisch. — Während *887 ** 593 Deutsche antisemitisch wählten, stieg die Zahl solcher Wähler bei der letzten Wahl auf 48 536. Im Reichstag sitzen jetzt 5 Antisemiten. — Im russischen Heere dienen etwa *00000 Juden. Unter den christlichen Unterthanen des Zars kommt auf 6 *, bei den jüdischen schon auf 4 t ein Soldat. — Unter 2 880 5*5 Bewohnern giebt es in Macedonien und Altserbien 69645 Juden. — In Frankfurt a. M. beträgt das Durchschnittsalter bei den Christen 36 Jahre ** Monate, bei den Juden 48 Jahre 9 Monate. Ein Alter von *03 Jahren erreichte Frau Rosenbaum in Sembach, von *08 Sam. Hirsch in Maros-Ujvür, von **2 Phil. Bergl in Dunaföldvar, von **33/4 Frau Agrinon in Konstantinopel, von **5 Witwe Lustig in Budapest, M. Feinleib in Kiew und Ies. Horstein in Makrocaligorka bei Kiew, von *43 Hr. Jones in Louisiana. Im Hospital zu Metz befindet sich die *06 Jahre alte Witwe Lewy. — In Amsterdam sollen *0000 jüdische Diamantenschleifer leben. - Anfrage. wer ist geneigt, als freiwilliger Mitarbeiter in die Breslauer Iudenmission einzutreten? Meldungen wolle man an den Herausgeber dieses Blattes richten. Zurzeit wäre es uns besonders erwünscht, wenn einige verwaiste Gruppen der Sonntagsschule der Missionsgemeinde neue Lehrkräfte erhalten könnten. Herausgeber: Pastor w. Becker, Breslau, Brüderstraße 3F I. — Preis des Jahrgangs (*2 Nummern): 60 Pfennig. Druck und Kommissionsverlag von Carl Dülfer, Breslau, ssalmstraße 5.

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