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Dibre Emeth · 1890-01-01 · 7 (1890) · page 1

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Dibre Emeth
Volume
46 (1890)
Issue
7 (1890)
Date
1890-01-01
Page
– (sequence 1)
Language
German
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Inhalt: Das 82. Iahresfest. — Die Dattelpalme in Palästina. — Die Sctbbotnifs in Sibirien. — Lin Heilmittel für die Zerfahrenheit des Denkens. — Briefkasten. — Bücherbericht. — Zur Statistik. — Anfrage. ikire WmeH, Gin Wonatsblatt für Israeliten und Freunde Israel , Ar. 7. — 46. Jahrgang. — 1890. Das 82. Iahresfest der Londoner Iudenmissionsgesellschaft wurde am 8. Mai d. I. mit einer Abendpredigt über Ies. %3, JO von Dr. Lefroy aus Norwich eröffnet. Bei dem gemeinsamen Frühstück, welches am andern Morgen der Hauptversammlung voranging, redete Kanonikus Girdlestone aus Hampstead über das Verhältnis zwischen der neueren Bibelkritik und der Iudenmission. Die Verhandlungen selbst begannen mit der Vorlesung von ^esek. 20, 59 ff. und einem Gebet, hierauf teilte der erste Schriftführer, Prediger Fleming, einen Auszug aus dem Jahresbericht mit. Dann folgten nicht weniger als 7 längere oder kürzere Ansprachen von Missionsfreunden und Missionaren, von Gesang und der Linsammlung einer Liebessteuer unterbrochen. Die letztere betrug über JOOO Mark, nachdem schon bei dem Gottesdienst am Vorabend mehr als 23% Mark eingegangen waren. Indem wir uns die Berichterstattung über die Arbeit der £. I. M. im Jahre J889 für später Vorbehalten, geben wir hier nur einige Proben aus den erwähnten sieben Beden. Sir I. Kennaway, der Vorsitzende im Vorstand der Gesellschaft äußerte u. a.: Die Teilnahme an der Jahresfeier und die 700 000 Mark Missionsgaben des letzten Jahres beweisen, daß es Israel nicht an Freunden fehlt. Angriffe auf unser Merk lassen wir uns gern gefallen, weil wir wissen, daß dasselbe dem HLrrn gefällt. Unsere Missionare reden mit den Rindern Abrahams von ihren verlorenen Vorrechten und bieten ihnen Gelegenheit, das Evangelium und den von den Vätern verworfenen, aber immer noch zum Segnen bereiten Erlöser anzunehmen. Damit ist die Verbreitung christlicher Schriften verbunden. Nicht viele Mächtige und Vornehme werden der Kirche zugeführt, doch können wir auch Namen von gutem Klange aufweisen. Bei den Taufen ist man vorsichtig. In London wird der Taufbewerber einer besonderen Prüfung unterworfen, über welche der Bischof ein Zeugnis ausstellt. Unliebsame Erfahrungen teilen wir nicht nur mit allen Missionsgesellschaften, sondern mit allen kirchlichen und christlichen Unternehmungen. Xüxv brauchen weitere Arbeiter. Die Arbeit ist nicht weniger schwer und die Verheißung nicht weniger sicher als auf anderen Missionsgebieten. wir halten an den alten Grundsätzen fest, sind aber den alten Methoden nicht blind ergeben. Vielleicht empfiehlt es sich, unsere

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