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Dibre Emeth · 1887-01-01 · 6 (1887) · page 7

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Journal
Dibre Emeth
Volume
43 (1887)
Issue
6 (1887)
Date
1887-01-01
Page
– (sequence 7)
Language
German
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Statistik. Bon der gesamten ortsanwesenden Bevölkerung des preußischen Staates waren, wie die „Statistische Korrespondenz" mitteilt, am 1. Dezember 1885 dem Religionsbekenntnis nach 18 243 587 (64,42 °/o) evangelisch und 9 621624 (33,97 %) katholisch; 1437 waren griechisch-katholisch oder russisch-orthodox; 83 020 (0,30 %) gehörten zu den sonstigen Christen; 366 543 (1/30 %) waren Juden, 155 Bekenner anderer Religionen; bei 2183 war die Angabe des Religionsbekenntnisses unverständlich oder^ so unbestimmt, daß eine Zuteilung zu einer der vorgenannten Gruppen nicht erfolgen konnte, und bei 1346 Personen fehlte diese Angabe in den Zählkarten überhaupt und konnte auch weder aus dem sonstigen Inhalte der Zählpapiere noch durch Rückfragen ergänzt werden. Bon den im Alter von über 6 bis zu 14 Jahren stehenden 5 225884 schulpflichtigen Kindern waren 3 326 931 evangelisch, 1819 238 römisch-katholisch, 15 407 waren griechisch-katholisch oder gehörten zu den sonstigen Christen, und 64 308 waren jüdisch. Von je 1000 Personen standen demnach im schulpflichtigen Alter: bei den Evangelischen 182,4, bei den Römisch-Katholischen 189,1, bei den Griechisch-Katholischen und sonstigen Christen 178,3 und bei den Juden 175,5. Auch bezüglich der Verteilung nach dem Geschlechts macht sich ein Unterschied zwischen den Bekenntnisgruppen bemerklich; denn unter je 1000 Personen befanden sich bei den Evangelischen 489,2, bei den Katholiken 493,2, bei den sonstigen Christen 481,8, bei den Juden 492,1 und bei den Bekennern anderer Religionen (Muhammedanern, Buddhisten u. s. w.) sogar 877,4 Männer. Nach den statistischen Mitteilungen des preußischen Oberkirchenrats für 1885 sind während des genannten Jahres in Preußen zur evangelischen Kirche übergetreten 2588 Personen, 27 mehr als im Vorjahre, ausgeschieden sind 1157 Personen, 122 mehr als 1884. Die größte Zahl der Ubergetretenen gehörte der katholischen Kirche an; Juden sind 163 übergetreten, wogegen 3 Übertritte evangelischer Christen zum Judentum vorgekommen sind. Urne empfehlenswerte Schriften: 1) Verlag von Dörsfling u. Franke, Leipzig 1887: Schriften des Institutum ^uäaieum in Leipzig: Nr. 11. Redet mit Jerusalem freundlich. Nachrichten über das Seminar des I. J. p Leipzig. 56 S. 40 Pf. — Nr. 12 u. 13. Flad, Zwölf Jahre in Abessinien oder Geschichte des Königs Theodoros II. und der Mission unter seiner Regierung. Erster Teil. 92 S. 80 Pf. — 2) Verl. v. R. Preyß, Augsburg 1887: Menken, Das Monarchieenbild. Eine Auslegung von Daniel 2. 96 S. 1 Mk. Ders., Der Messias ist gekommen. 77 S. 80 Pf. - 3) Berl. v. P. Schettler, Cöthen 1887: G. Heine, Katechismuspredigten für schlichte Christen. 358 S. — 4) Berl. v. H. Klein, Barmen 1887: Fr. W. Cuno, Blätter der Erinnerung an Dr. K. Olevianus. (S. 39 ff. wichtige Beiträge zur Geschichte des Proselyten Tremellius.) 147 S. 2 Mk. — 5) Berl. v. Chr. Limbarth, Wiesbaden: B. Spieß, Joh. Calvins Christl. Glaubenslehre von 1536, zum erstenmal ins Deutsche übersetzt. 432 S. Empfangsbescheinigung (17. Febr.—20. April). Hr. P. K. in G. 2,80. Fr. v. L. 3. Fr. Fr. 20. Hr. Kfm. 1.6. Hr. P. R 6. Hr N. u. M. je 1. Hr. Buchh. D. 5. Hr. Prof. R. 3. Hr. Pr. Tr. 2. Hr. Prof. M. 10. Fr.Kommerzienr.W.5. Frl.v.R.3. Fr.Bar.v.W.3. Bar.v.G.3. Fr. Fr. ssu. 3. Fr. v. T. 10. Hr. Kfm. P. W. in A. 15. Fr. R H. in Sch. (vom dortigen Frauenverein) 57. Frl.v.P.30. Fr. Gräfin P. 10. Fr.GräfinH.

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