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Dibre Emeth · 1887-01-01 · 5 (1887) · page 7

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Journal
Dibre Emeth
Volume
43 (1887)
Issue
5 (1887)
Date
1887-01-01
Page
– (sequence 7)
Language
German
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sein wird, indem sich alle Kinder Israels vor dem gebeugt haben werden, von dem wir sagen und rühmen: „Es ist in keinem andern Heil, ist auch kein anderer Name den Menschen gegeben worden, darinnen sie sollen selig werden." (Apgsch. 4, 12.) In Jerusalem wird, so Gott will, bald wieder ein evangelischer Bischof einziehen. Der erste, welcher diese Würde in der heiligen Stadt bekleidete, war der Judenchrist Alexander. Er wurde 1841 zum Bischof ernannt und trat im folgenden Jahre sein Amt an. Sein Nachfolger war von 1846 an der Schweizer Gobat. Nach des letzteren Tode, 1879, kam der frühere Judenmissionar Barclay, ein Engländer, als Bischof nach Jerusalem, starb aber schon 1881. Nachdem nun die preußische Regierung den unter Friedrich Wilhelm IV, mit der englischen geschlossenen Vertrag aufgehoben hat, ist jüngst englischerseits der Archidiakonus George Popham Blyth, zuletzt in Rangoon, früher Kaplan in Indien, zum Bischof in Jerusalem ernannt worden. Derselbe wird auch der Ausbreitung des Reiches Gottes unter den Israeliten des heiligen Landes herzliche Teilnahme entgegenbringen. Der Herr segne ihn reichlich und setze ihn zum Segen für viele! Allerlei. 1. Am 8. Januar 1886 verschied ein treuer Freund der Berliner (Heiden-) Mission, Herr C. G. F. Schwanitz in Berlin. Er war in Breslau am 6. April 1808 geboren und besuchte dort auch die Schule. Um sich im Baufach auszubilden ging er nach Berlin aufs Gewerbeinstitut. Hier kam er durch Gespräche mit Verwandten und Freunden zum lebendigen Glauben. Nicht wenig trug dazu auch das unerschrockene Zeugnis eines seiner Studiengenossen, eines jüdischen Proselyten, bei. (Berliner Missiynsberichte 1686. S. 92.) 2. Ein Judenknabe, der die evangelische Schule in Schweinitz, Kreis Grünberg (Schlesien), besuchte, ward von der Anmut der biblischen Geschichten auch des Neuen Testamentes mächtig angezogen. Das Kind redete viel von dem Herrn Jesus zu seinen Eltern. „Julius," sagte der Vater einmal zu seinem Sohne, „wenn du in meiner Hand einen Beutel mit Gold sähest, den ich dir geben wollte, und es winkte dir der blutige Mann (so nannte der Jude unfern Herrn), daß du ihm folgen solltest: was würdest

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