Dibre Emeth
- Journal
- Dibre Emeth
- Volume
- 42 (1886)
- Issue
- 1 (1886)
- Date
- 1886-01-01
- Page
- – (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
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3 in. 17. In wie viele Teile zerfällt dies Glaubensbekenntnis^ um es klar auseinanderzusetzen? — In vier Teile. 18. Sage sie her! — Der erste Teil hat Bezug auf den Vater; der zweite auf Jesum, den Messias, seinen Sohn, und das ganze Werk unserer Erlösung; der dritte auf den heiligen Geist. und der vierte auf die Kirche des Herrn und auf seine Wohlthaten gegen dieselbe. 19. Ist nicht der Herr, unser Gott, Ein Herr? Was bedeuten denn Vater, Sohn und heiliger Geist? Sind diese nicht drei? — Unser Gott ist einzig, und außer ihm ist keiner. Allein unter dem Einen Herrn verstehen wir den Vater, welcher der Anfang von allem ist, und von dem alle Wesen Herkommen; ferner begreifen wir darunter den Sohn, der seine Weisheit, jene ewige Weisheit ist, und endlich auch den heiligen Geist, der seine Kraft ist, die da Einfluß hat auf alles im Himmel und auf Erden und dennoch - immer mit ihm ist. 20. Wenn du also Vater, Sohn und heiligen Geist nanntest, so leugnest du damit die Einheit Gottes nicht? — Nein. 21. Lies mir nun den ersten Teil! — Ich glaube an Gott, den Allmächtigen, den Vater, Schöpfer Himmels und der Erden. 22. Warum giebst du Jehovah den Namen Vater? — Ich nenne ihn Vater wegen des Messias, der seine ewige, unendliche Weisheit ist, den Gott am Ende der Zeit zu den Menschen .sandte, und er offenbarte sich und wurde als der Sohn Gottes erkannt. Auch nenne ich ihn unfern Vater, denn da er der Vater des Y Messias ist, so ist er folglich auch der unserige. 23. Warum hast du hinzugesetzt, daß er allmächtig ist? — Zu zeigen, daß er nicht unthätig ist, sondern, wie alles in seiner Macht steht, so lenkt er auch alles mit seiner Weisheit und mit seinen Ratschlägen. Er thut alles nach seinem Wohlgefallen, und niemand darf ihn ftagen: Was thust du? 24. Hiermit willst du sagen, daß Gott nicht dem Menschen gleiche, welcher seine Hand zurückzieht von dem, was er zu thun vermag, daß Gott vielmehr unaufhörlich wirke, daß seine Rechte alles schuf, und daß nichts bestehen könnte, wenn es Jehovah nicht auch erhielte? — Dies meine ich. IV. 25. Und warum fügtest du hinzu, daß er der Schöpfer Himmels und der Erde sei? — Weil die Werke seiner Hände seine Herrlichkeit offenbaren, und in denselben kann jeder Mensch nach ihm forschen, denn sein Antlitz kann niemand schauen und