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Dibre Emeth · 1885-01-01 · 9 (1885) · page 1

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Journal
Dibre Emeth
Volume
41 (1885)
Issue
9 (1885)
Date
1885-01-01
Page
– (sequence 1)
Language
German
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Ditree Gmech oder Stimmen der Wahrheit an Israeliten und Freunde Israels. Begründer: I. C. Hartmann. Herausgeber: W. Becker. Nr. 9. 1883. 41. Jahrgang. Inhalt: Die Seligkeit des Christenstandes. — Afrikanische Judenchristen. Ein Dankpsalm. — Empfangsbescheinigung. Die Seligkeit des Ghristenftandes. „Wer da glaubet und getauft wird," spricht der Heiland (Markus 16, 16), „der wird selig werden". Der Glaubensgehorsam und die Unterwerfung unter die von Christo gestiftete Ordnung der Taufe führen in den Christenstand ein. Sie sind die beiden Augen, mit denen wir den Erlöser ansehen, und in denen sich seine Herrlichkeit abspiegelt; die beiden Arme, mit denen wir seine Kniee umfassen; die beiden Flügel, die uns aus dieser lärmenden, eitlen Welt in die Stille der Ewigkeit, aus dem Tode ins Leben emporheben. Glaube und Taufe machen uns zu Besitzern eines Teils der himmlischen Güter und zu Erben der übrigen. Wichtige Belehrungen über die Seligkeit des Christenstandes giebt der Schüler Gamliels I., der Apostel Paulus, im 3. Kapitel seines Briefes an die Galater. Man beachte besonders die letzten 3 Verse. Hiernach finden wir im Christenstande Bekleidung mit mit dem herrlichsten Ordens- und Krönungsmantel, ein Einigungsmittel für den Verkehr mit der gesamten Menschheit, die Erhebung zur Würde eines wahren Nachkommen Abrahams, des Trägers göttlicher Verheißung. „Wie viele euer getauft sind, die haben Christum angezogen." — So, wie der Mensch von Haus aus beschaffen ist, kann er vor dem heiligen Gott nicht bestehen. Das haben alle diejenigen erkannt, die ihr eigenes Wesen im Lichte des göttlichen betrachteten. Selbst nachdem die Gnade Gottes den Anfang zu einem neuen Leben gelegt hat, ist der Abstand zwischen dem Schöpfer und seinem Geschöpf noch ein ungeheurer. Darum läßt

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