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Dibre Emeth · 1884-01-01 · 11-12 (1884) · page 31

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Journal
Dibre Emeth
Volume
40 (1884)
Issue
11-12 (1884)
Date
1884-01-01
Page
– (sequence 31)
Language
German
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189 gelitten, daß diese den Sinn verloren haben, welcher die Gesellschaft in mannigfaltigen Gliedern ausgestaltet, und daß sie in Wahrheit eine besondere Kaste inmitten des Volkes geworden sind. Das Allerschlimmste aber ist, daß diese ungesunde Entwickelung unter dem lauten Beifall der jüdischen Presse und unter beständiger Selbstverherrlichung ihres Stammes von den Juden allerwärts immer entschiedener verfolgt wird. Die moderne Art der Emanzipation der Juden, welche auf dem Grundsatz der allgemeinen staatsbürgerlichen Gleichheit beruht und das Verschiedene mit aller Gewalt als Gleichartiges behandelt, hat ganz eigenthümliche Folgen. Wir sehen einmal von Deutschland ab, von dem es bekannt genug ist, wie sehr die Juden desselben die höheren Schulen überfüllen. In Polen aber waren nach der »Allgem. Zeitung des Judenthums« im Jahre 1871 unter den Zöglingen der höheren Schulen 10 Prozent Juden, 1884 dagegen bereits 20,8 Prozent. In Rußland vermehrte sich die Zahl der Schüler aus den Gymnasien bei den Staatskirchlichen von 1871—1881 um 66 Prozent, bei den Inden um 263 Prozent. In Pest waren von den Studenten der Universität von 1883—1884 im Allgemeinen 35 Prozent Juden, also mehr als der dritte Theil; Juden waren gegen 25 Prozent der Juristen, 53 Prozent der Mediziner und 19 Prozent der Philosophen. Die »Allg. Zeitung d. Judenthums« fügt hinzu: »Man sieht, daß bei der Erfolglosigkeit einer Anstellung im Staatsdienste oder als Gymnasiallehrer die jüdischen Studenten sich wieder zumeist der Medizin zuwenden.« Also auch das ist nicht genug, wenn */4 aller Juristen und 7& aller Lehrer auf den höheren Schulen Juden sind! Wann wird jene Zeitung von Erfolg reden, wenn sie bei solchen Zahlen über Erfolglosigkeit klagt! Die antisemitische Bewegung in Ungarn wird man aus diesen Zahlen wohl etwas verstehen lernen. Hier liegt ja klar auf der Hand, daß sich die Juden des gesammten öffentlichen Lebens eines christlichen Volkes bemächtigen wollen, und daß dies vollständig von jüdischem Geiste und Einfluß regiert sein soll. Die glänzendsten Verhältnisse haben die Juden Frankreichs erreicht, und nur ihre geringe Zahl in jenem Lande läßt sie daselbst nicht zu einem besonders fühlbaren Elemente in der Be-

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