Dibre Emeth
- Journal
- Dibre Emeth
- Volume
- 40 (1884)
- Issue
- 7-8 (1884)
- Date
- 1884-01-01
- Page
- – (sequence 1)
- Language
- German
- Belongs to
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Silur Emrth ober Stimme« der Wahrheit an Israeliten und Freunde Israels. Begonnen von Z. C. Hartmann, fortgesetzt von <§. -e U Roi. Nr. 7 u. 8. 1884. 40. Jahrgang. Anzeige. Die Adresse des Herausgebers des Blattes ist jetzt: Wastor de le Woi, Merfeld. Professor S. M. v. Mayer, 1797-1868. Durch die Güte des Herrn Oberlehrer A. Elsässer in Laupheim, der ein naher Verwandter des Prof. v. Mayer ist, und des Herrn Missionsprediger Gottheil in Stuttgart ist es unserem Blatte vergönnt, die folgende Biographie den Lesern darzubieten. Das Material für dieselbe ist theils brieflichen Aufzeichnungen, theils der Schwäbischen Chronik, Beilage des Schwäbischen Merkurs vom 18. Nov. 1862, theils einer Grabrede des Helfer Herrmann in Tübingen entnommen. Da heißt es: In den Osterferien dieses Jahres 1862 starb zu Tübingen der Professor der Rechte, Samuel Marum v. Mayer, einer der gelehrtesten württembergischen Juristen und ein sehr tüchtiger Universitätslehrer, dem mehrere Generationen unserer Richter und Beamten einen guten Theil ihres juristischen Wissens verdanken. Es ist daher gewiß gerechtfertigt, wenn wir seinem Andenken einige Spalten widmen und seinen Lebensgang überblicken. Mayer wurde am 12. März 1797 zu Freudenthal, O.-A. Besigheim, in einer armen jüdischen Familie geboren. Der Vater Samuel Mayer war Rabbinatsadjunkt seines Schwiegervaters, eines sehr würdigen, gelehrten Rabbis, der viel Einfluß auf die geistige Bildung seines Enkels hatte. Dieser Großvater, Nathan