Dibre Emeth
- Journal
- Dibre Emeth
- Volume
- 40 (1884)
- Issue
- 1-2 (1884)
- Date
- 1884-01-01
- Page
- – (sequence 9)
- Language
- German
- Belongs to
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9 hange oder möglicherweise auch rund um den Hügel in der Weise erbaut werden, daß sie das gegenwärtige Dorf umschließt. DaS zu bestellende Land befindet sich hauptsächlich in den zwei Thälern und an den Abhängen der Hügel an beiden Seiten; und von dem Hause aus, welches auf dem Hügel neben dem Dorfe stehend sammt seinen Wirthschaftsgebäuden mit gekauft worden ist, kann man das Ganze überblicken. Wasser findet sich in hinreichender Menge in den Thälern; doch werden noch eine oder zwei Quellen, die nicht tief liegen, aufzugraben sein. Auf dem Hügel unter den Ruinen scheinen unzählige Cisternen zu sein, die man leicht wieder in Stand setzen kann und die dann auch Trinkwasscr in Menge bieten werden. Zunächst wird für die Männer der in Artus angesiedclten Familien eine große Baracke errichtet, da die Jahreszeit für den Bau von ordentlichen Wohnhäusern zu weit vorgcschrittcu ist. Jede Familie erhält eine Parzelle nebst Wohnhaus, Werkzeug, Säincrcicn und Wirthschaftsthicren. Vom Ertrag ist der Zehnte an die Regierung zu entrichten und der Gesellschaft die Kapitalsquote von 98 600 Mk. mit 5 % 3« verzinsen. Der Rest des Anlagekapitals, nämlich 52 800 Mk., ist in 21 Jahresraten abzuzahlcn. Die Dörfer Sara, das alte Zoreah und Eschua, das alte Eschtaol, bilden mit Artus ein Dreieck, und Artus selbst ist vielleicht Mahaneh-Dan, von welchem Richter 13, 25 sagt, daß cs zwischen Zoreah und Eschtaol liege, und daß dort der Geist des HErrn zuerst Simson ergriff, um seine gewaltigen Thaten zu thun. Die gegen Osten von Artus gelegenen Ruinen des alten Platzes, die man jetzt Mar-Möita nennt, sind möglicherweise die Heimath des Josef v. Arimathia. Bauralh Schick fand dort in den Fels gehauene Höhlen, welche in alten Zeiten Höhlenbewohnern zum Aufenthalt gedient haben mögen. Derselbe sah dort auch einen 6 Fnß langen und 6 Fuß hohen behauenen Stein in schiefer Lage, in dessen Nähe sich eine Anzahl kleiner Aushöhlungen befand, die alle durch kleine Leitungen mit einander in Verbindung stehen, so daß jede Flüssigkeit, wie z. B. Blut, die man in eine hineingießt, in alle anderen fließen und zuletzt die in der Mitte gelegene, welche größer als die anderen ist, erreichen muß. Dieser Stein ist sicher ein alter Altar, denn in seiner Nähe fand sich ein wohl erhaltener Brunnen, der einen Kreis, von ans-