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Dibre Emeth · 1881-01-01 · 11-12 (1881) · page 2

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Dibre Emeth
Volume
37 (1881)
Issue
11-12 (1881)
Date
1881-01-01
Page
– (sequence 2)
Language
German
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162 und Turkistan. Als Prediger Stern im Jahre 1848 —1849 in Gegenden kam, die nie vorher ein Missionar besucht hatte, überraschte cs ihn in sehr lieber Weise, seine noch ungläubigen Brüder doch bereits im Besitz.des Neuen Testaments und des „Wahren Israeliten" von Or. M'Caul zu sehen, und er hörte ans Befragen, daß diese Schriften bis hierher durch Juden selbst gelangt wären. Die Missionare berichteten aber, daß diese Schriften nicht allein so weit verbreitet wären, sondern auch von sehr vielen Juden fleißig gelesen würden, während dieselben bis dahin noch nie einen Unterschied zwischen Christenthum und Götzendienst gemacht hatten. Prediger Stern theilt mit, daß er während seiner Reisen nicht weniger als 1000 Neue Testamente vertheilt habe, während Prediger Brühl 600 derselben in Hamadan, und außerdem eine weitere ziemliche Zahl an Hamadaner Juden in Bagdad verschenkte. Dieser segensreichen Verbreitung des göttlichen Wortes ging beständig die Predigt des Evangeliums zur Seite, und im Jahre 1857 berichtete Prediger Eppstein: „Wir sind von -hunderten von Juden besucht worden, und haben ihnen Christum ohne Scheu und Rückhalt verkündigt. Zu Hause, in der Bücherniederlage, auf Marktplätzen und in Läden haben wir Jesum den Messias als den einzigen Seligmacher verlorener Sünder gepredigt." Schwierigkeiten, die nicht zu überwinden waren, nöthigten aber, zumal sich auch die Kosten dieser Mission sehr hoch beliefen, das Comits, wenngleich unter Widerstreben, die Missionare 1865 zurückzurufen; aber es behielt das Vertrauen zu der Verheißung des allmächtigen Gottes: „Mein Wort soll nicht leer zurückkehren!" Inzwischen haben Missionare der Kirchlichen Missions- und der Bibel-Gesellschaft die Juden in Hamadan und andern Städten Persiens besucht. Da erhielt Prediger R. Bruce, ein Arbeiter der Kirchlichen Misfionsgesellschaft in Persien, folgenden Brief aus Hamadan, welcher im Jahre 1879 auch nach London gelangte: „Ehrwürdiger Herr! Schon vor mehr als Jahresfrist haben wir, die Verfasser dieser Bittschrift, die Hülfe einer der englischen Missionsgesellschaften angerufen; es scheint jedoch unmöglich gewesen zu sein, unserer Bitte zu willfahrten. Nun bitten wir Sie demüthig um unseres HErrn Jesu Christi willen, diesen unseren Brief der Missions-

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