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Dibre Emeth · 1879-01-01 · 5-6 (1879) · page 13

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Dibre Emeth
Volume
35 (1879)
Issue
5-6 (1879)
Date
1879-01-01
Page
– (sequence 13)
Language
German
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77 auch in sich alle diejenigen Reden, welche durch alle Propheten hiervon gesagt werden. So ist auch 4. Mose 24, 17—19 in dem Abschnitt Bileams davon geredet worden; wiewohl allda von dem Gesalbten gesagt wird, nämlich von dem ersten, welcher ist David, der Israel geholfen hat von der Hand seiner Feinde, und dann von dem letzten Messias, der von seinen Söhnen aufkommen und Israel zuletzt von der Hand der Kinder Esau erlösen wird. Daselbst nun sagt Bileam V. 17: Ich werde ihn sehen, aber jetzt nicht, das war David; ich werde ihn schauen, aber nicht von nahe, das ist der König Messias. Es wird ein Stern aus Jakob aufgehen, das war David; und ein Scepter aus Israel aufkommen, das ist der König Messias. Er wird zerschmettern die Fürsten der Moabiter, das war David; denn so steht geschrieben 2. Samuelis 8, 2: „Er schlug auch die Moabiter also zu Boden, daß er zwei Theile zum Tode brachte und ein Theil leben ließ". Und er wird zerstören alle Kinder Seth, das ist der König Messias. Denn es steht geschrieben Sacharja 9, 10: „Und seine Herrschaft wird sein von einem Meer bis an's andere und vom Wasser bis an der Welt Ende". V. 18. Edom wird er einnehmen, das geht auf David, von dem gesagt wird 2. Sam. 8, 14: „Also ward ganz Edom David unterworfen". Endlich: Und Seir wird seinen Feinden unterworfen sein, Israel aber wird Sieg haben. V. 19. Aus Jakob wird der Herrscher kommen und umbringen, was übrig ist von den Städten. Dies geht auf den König Messias, denn es ist gesagt Obadja 1, 21: „Und werden Heilande heraufkommen auf den Berg Zion, das Gebirge Esau zu richten, und so wird das Königreich dem Herrn bleiben". § 2. Auch selbst von den Freistädten ist gesagt 5. Mos. 19,8—9: „Und wenn der Herr, dein Gott, deine Grenzen erweitern wird, wie er deinen Vätern geschworen hat, und giebt dir alles Land, das er geredet hat, deinen Vätern zu geben, so sollst du noch drei Städte thun zu diesen dreien". Nun ist das nicht geschehen, seitdem die Welt steht. Gott aber, der Hochgelobte, hat nichts vergeblich mit leeren Worten befohlen. In Ansehung der Zeugnisse aus den Propheten aber braucht diese Sache keinen Beweis, weil alle ihre Bücher voll sind von solchen.

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