Dibre Emeth
- Journal
- Dibre Emeth
- Volume
- 33 (1877)
- Issue
- 11-12 (1877)
- Date
- 1877-01-01
- Page
- – (sequence 27)
- Language
- German
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187 Mithin gehörte das 34. Kind unter den Juden einer Mischehe an. Das Verhältniß wird aber, je länger die neuen Ehegesetze, wirken, desto ungünstiger werden; schon heute fordert es ja Beachtung. Da übrigens die Zahl der unehelichen Kinder sich auf 310 belief, so war das 38. unter den Juden geborne Kind ein uneheliches. Zahl -er Iu-en in Preuße«. Nach der Zählung vom 1. Dezember. 1875 lebten in Preußen 339,700 Juden. Dieselben vertheilten sich auf die einzelnen Provinzen folgendermaßen. Es wohnten in: 1. Schlesien. 74,048 2. Posen. .. 62,438 3. Brandenburg . . . 56,987 4. Preußen. . .... 41,439 5. Rheinland. 39,243 6. Hessen-Nassau. . . 37,267 7. Westfalen.17,623 8. Hannover..... 13,519 9. Pommern..... 13,240 10. Sachsen...... 6,187 11. Schleswig-Holstein 4,068 12. Hohenzollern ... 731. Die Provinz Posen, welche früher unbedingt die meisten Juden zählte, ist hinter Schlesien zurückgetreten, und Brandenburg ist an die dritte Stelle gerückt. Die Juden verlassen eben die Dörfer und kleinen Städte und conocntriren sich besonders in den Großstädten. Neu erschienene Sucher. Folgende Schriften sind uns zur Beurtheilung von ihren Buchhandlungen zugesandt worden: 1. Der alte und der neue Klaube im Iudenthum. Dr. William Rubens. Zürich, Verlags-Magazin 1878. 96 S. Der Verfasser dieser Schrift, offenbar selbst ein Jude, mißt das Judenthum in seiner Erscheinung als Religionsgcmeinde an dem Maße des modernen Humanismus. In Mose und den Propheten erblickt er wesentlich Vertreter desselben Standpunktes, und